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HSV: Witz-Angebot vom FC Barcelona für Abwehr-Juwel

HSV: Witz-Angebot vom FC Barcelona für Abwehr-Juwel
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Talente aus dem eigenen Nachwuchs stehen beim HSV gerade hoch im Kurs. Selten bekamen sie so viel Förderung und Einsatzzeit wie unter Trainer Merlin Polzin (35) und seinem Partner und Nachwuchs-Boss Loic Favé (33). Im DFB-Pokal in Verl (3:0) standen Louis Lemke (16) und Shafiq Nandja (19) in der Startelf, Otto Stange (19) sowie Jason Bissi-Mouelle (18) wurden eingewechselt.

Ein weiteres Top-Talent hat sich jetzt gegen eine HSV-Zukunft entschieden: Mikael Baza (16). Der Innenverteidiger und U16-Nationalspieler (elf Einsätze) sieht seine Zukunft beim FC Barcelona. Anfang, Mitte August informierte seine Berater-Agentur den HSV, dass der Youngster (kam 2024 vom FC Süderelbe) seinen 2027 auslaufenden Kontrakt nicht verlängern wird. Baza will nach Spanien. Barcelona meldete sich jetzt beim HSV, machte ein klägliches Mini-Angebot im ganz kleinen sechsstelligen Bereich. Damit werden sie den Youngster nicht vorzeitig loseisen können.

Baza ist prominent aufgestellt. Er ist der Cousin von Bayern-Star Jonathan Tah (30/51 A-Länderspiele), der bis 2015 beim HSV spielte, bevor er für eine Ablöse von 9,5 Millionen Euro nach Leverkusen wechselte. Wie Tah lässt sich jetzt auch Baza von der topvernetzten Agentur „Gol International“ von Pinhas „Pini“ Zahavi vertreten. Zu den weiteren Klienten zählen u.a. Luka Vuskovic (19, Brighton & Hove Albion) und Leroy Sané (30, Galatasaray). Zahavi unterhält beste Kontakte zum FC Barcelona. Insbesondere zu Präsident Joan Laporta (64) und Trainer Hansi Flick (61).

HSV: Wie geht es jetzt für Baza weiter?

Schon vor knapp einem Jahr hatte sich der Bundesligist um eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Baza bemüht. Der HSV kam in großer Besetzung. Neben Favé war u.a. auch Sportdirektor Claus Costa (42) dabei. Damals hatte Baza noch keinen Berater. Im Frühjahr gab es wieder eine Runde. Da präsentierte der Verein die Perspektiven. Ähnlich wie Lemke sollte der einen Jahrgang jüngere Abwehrspieler zügig an den Herren-Fußball herangeführt werden. So durfte U17-Spieler Baza in diesem Sommer schon mit der U21 zum top-besetzten Tournoi Européen nach Frankreich.

Offenbar genügten seinen Vertrauten die sportlichen Perspektiven aber nicht. Jetzt will der Youngster nach Barcelona. Problem: Er hat im Volkspark noch ein Jahr Vertrag. Da gibt es nur zwei Alternativen: Entweder packt Barcelona bei der Ablöse ganz kräftig drauf, oder Baza muss in Hamburg noch ein Jahr ohne Elite-Förderung absitzen. Das würde ihn sicherlich nicht weiterbringen.

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