Hauptnachrichten

Hildesheim: Frau vor Augen der Kinder in Wohnung getötet

Hildesheim: Frau vor Augen der Kinder in Wohnung getötet
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Hildesheim (Niedersachsen) – Es müssen sich dramatische Szenen in der Nacht auf Samstag in Hildesheim abgespielt haben. Beamte der Polizei entdeckten bei einem Einsatz in einer Hochhaussiedlung den leblosen Körper einer Frau. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde sie Opfer eines Verbrechens – und offenbar mussten die Kinder alles mit ansehen.

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft fiel einer Anwohnerin ein Mann (30) gegen Mitternacht im Hausflur eines Mehrfamilienhauses wegen seines verdächtigen Verhaltens auf. Sie rief daraufhin die Polizei zum „Trockenen Kamp“.

Frau mit tödlichen Verletzungen in Wohnung

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stießen sie auf die beschriebene Person. Jedoch war der Mann laut Polizei „nicht zugänglich“, weshalb im näheren Umkreis weitere Ermittlungen durchgeführt wurden. Wie sich zunächst herausstellte, handelte es sich um einen der Bewohner des Hauses am westlichen Stadtrand von Hildesheim (Niedersachsen).

Dann der Schock! „Nach dem Betreten der zugehörigen Wohnung fanden die Beamten mehrere Kinder sowie eine leblose Frau vor. Eine hinzugezogene Ärztin konnte nur noch den Tod der Frau feststellen“, so die Ermittler am Samstagmittag. Wegen ihrer Verletzungen werde derzeit von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Genauere Hintergründe und der Ablauf der Tat sind noch völlig unklar.

Verdächtiger ist Lebensgefährte der Toten

Bei dem 30-Jährigen handelt es sich um den Lebensgefährten der Toten. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Die Kinder sind nach bisherigen Erkenntnissen äußerlich unverletzt geblieben. Sie wurden zunächst betreut und befinden sich derzeit in Obhut. Ob es sich bei der Frau um die Mutter der Kinder handelt, konnte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Samstag nicht beantworten. Auch das Alter der Frau sei ihr derzeit noch unbekannt, hieß es auf BILD-Anfrage. Weitere Einzelheiten wolle man zu Beginn der kommenden Woche mitteilen.

Vielleicht verpasst