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Formel 1: Ferrari versaut Lewis Hamilton das Podium in Ungarn

Formel 1: Ferrari versaut Lewis Hamilton das Podium in Ungarn
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Der Pole-Position-Fluch von Ungarn ist gebrochen!

Fünf Jahre lang konnte kein Quali-Sieger das Rennen gewinnen – jetzt durchbricht Lando Norris (26) den Fluch und gewinnt den Großen Preis von Ungarn.

Hinter ihm kommen Max Verstappen (28, funkt: „Das Auto ist totaler Dreck“) und Kimi Antonelli (19) ins Ziel.

Obwohl Ferrari das gesamte Wochenende das schnellste Auto hatte, verspielen die Roten ein Top-Ergebnis. Schwache Starts, eine miese Strategie und am Ende auch noch eine Strafe sorgen dafür, dass nur Platz vier und fünf herausspringen.

Leclerc versaut den Start

Als die Ampel ausgeht, erwischt Charles Leclerc im Ferrari einen schlechten Sstart. Max Verstappen, Oscar Piastri und Lewis Hamilton ziehen vorbei – Piastri übernimmt sogar die Führung. Denn Teamkollege Lando Norris kommt zwar gut weg, verbremst sich aber in Kurve zwei. Piastri nutzt den Fehler eiskalt und schlüpft innen vorbei.

Dahinter beißt sich Lewis Hamilton trotz der weicheren Reifen an Max Verstappen die Zähne aus.

Perfekt für McLaren: Die Papayas können vorne das Tempo diktieren. Ein Doppelsieg wäre eine echte Sensation – denn bislang verlief die Saison des Weltmeister-Teams eher nach dem Motto: Pleiten, Pech und Pannen.

Ganz bitter läuft es erneut für George Russell. Der Mercedes-Star kommt überhaupt nicht weg und fällt bis auf Rang 18 zurück. Teamkollege Kimi Antonelli bleibt nach dem Start zunächst auf Platz sechs.

Hamilton ist der erste Stopper

Weil Hamilton an Verstappen nicht vorbeikommt, holt Ferrari den Briten bereits in Runde 14 an die Box. Taktik-Wechsel! Red Bull reagiert sofort und stoppt Verstappen ebenfalls. Doch der Plan geht zunächst nicht auf: Der Weltmeister kommt knapp hinter Hamilton zurück. Punkt-Sieg für Ferrari! Aber nur für eine Runde. Dann schnappt sich Verstappen Hamilton mit einem sensationellen Überholmanöver und holt sich seinen Platz zurück.

Alles spricht jetzt für einen Sechskampf: Piastri, Norris, Verstappen, Hamilton, Leclerc – und auch Kimi Antonelli schließt immer weiter auf.

Überrundungs-Eklat um Carlos Sainz

In Runde 30 absolviert Hamilton seinen zweiten Stopp – erneut als erster Pilot der Spitzengruppe. Piastri folgt. Dann der Aufreger in Runde 39: Piastri will Carlos Sainz im Williams überrunden, doch der Spanier pennt komplett. Es kommt sogar zur Berührung. Der Australier schimpft am Funk: „Geh mir aus dem Weg, du verdammter Idiot.“

Doch auch danach macht Sainz nicht sofort Platz. Erst rund 30 Sekunden später realisiert er die Situation und lässt Piastri vorbei. Bitter für den McLaren-Piloten. Denn nach seinem Boxenstopp kommt Norris plötzlich hauchdünn vor Piastri zurück auf die Strecke, setzt sich sofort ab und fährt ungefährdet zum Sieg.

Zum McLaren-Doppelsieg reicht es trotzdem nicht. In Runde 56 wird Piastri plötzlich langsam. Ein Konkurrent nach dem anderen zieht vorbei. Getriebeschaden – Feierabend! Noch 20 Minuten zuvor sah er wie der sichere Sieger aus. Was für ein Pech.

Ferrari versaut Platz 2 von Hamilton

Während des virtuellen Safety-Cars kommen Norris und Hamilton noch einmal an die Box. Norris bleibt souverän vorne. Hamilton dagegen fällt von Platz zwei auf Rang vier zurück – hinter Verstappen und Antonelli. Wieder einmal schadet sich Ferrari mit der Strategie selbst.

Als wäre das nicht genug, kassiert Hamilton auch noch eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse. Das sicher geglaubte Podium ist endgültig futsch.

Da Kimi Antonelli auf Platz 3 ins Ziel kam und Hamilton durch die Strafe auf Platz 5 rutschte, erhöht sich nun der Vorsprung des Italieners in der WM auf 50 Punkte.

Hülkenberg mit seinen ersten Audi-Punkten

Bessere Laune als bei Ferrari gibt es bei Audi. Nico Hülkenberg holt im 11. Rennen für die Ingolstädter seine ersten Punkte für Audi. Platz 9 bedeuten zwei Zähler.

Ergebnis Großer Preis von Ungarn

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