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Füllkrug wütet bei peinlichem Debakel von Werder Bremen im Testspiel

Füllkrug wütet bei peinlichem Debakel von Werder Bremen im Testspiel
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Enschede – Dieses Testspiel geht in die Werder-Geschichte ein! Die Bremer haben sich bei Holland-Erstligist Twente Enschede bis auf die Knochen blamiert. Nach 20 Minuten stand es schon 0:4, zur Halbzeit 0:6. Am Ende ging Werder 0:7 unter. Wie gut, dass keine Fans vor Ort waren. Das Debakel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ein beispiellos miserabler Auftritt, bei dem Niclas Füllkrug (33) der Kragen platzte.

Nach dem 4:0 fluchte der Torjäger: „Wahnsinn hier!“ Der eingewechselte Olivier Deman haute nach dem sechsten Gegentor mit voller Wucht gegen den Pfosten. Und Trainer Daniel Thioune? Der stand ungläubig an der Seitenlinie und schüttelte bei der höchsten Werder-Testpleite seit 1997 (0:8 gegen Atlético Madrid) den Kopf.

Füllkrug wütet bei Werder-Debakel!

Nach den zuletzt positiven Auftritten in der Liga (sieben Punkte aus drei Spielen) wollte Werder die gute Stimmung nach Holland mitnehmen. Aber die war schon nach fünf Minuten dahin.

Dicker Patzer von Torwart-Routinier Kolke. Ihm springt der Ball nach Rückpass von Pieper vom Fuß, dann legt er im Strafraum Twentes Vennegoor of Hesselink. Der Gefoulte verwandelt den Elfer mühelos – 1:0 Twente und der Horror-Nachmittag beginnt …

14. Minute: Enschedes Pjaca spaziert mit Ball ungehindert durch den Strafraum, schießt ein – 2:0 Twente. 57 Sekunden später legt Hlynsson nach – 3:0. Pjaca bedankt sich mit dem 4:0 (20.), Rots legt das 5:0 (40.) nach, ehe Regeer seinen ersten Treffer im Werder-Trikot erzielt – ein Eigentor für Twente zum 6:0 (41.). Nach der Pause traf noch Adelgaard (70.).

Werder wirkte bocklos und unkonzentriert wie nach einem langen Theken-Abend. Zwar fehlten 17 Spieler wegen Verletzungen und Länderspiel-Abstellungen. Die Startelf mit Spielern wie Füllkrug, Weiser, Regeer, Arthur und Reis hatte guten Klang. Aber Thiounes Test mit der Dreierkette misslang auf ganzer Linie. Immerhin konnten die lange verletzten Felix Agu und Niklas Stark Spielpraxis sammeln. Beide wurden allerdings früh ausgewechselt.

Dieser hundsmiserable Auftritt weckt schlimme Befürchtungen. Am kommenden Freitag (20.30 Uhr, live Sky) muss Werder bei Tabellenführer Dortmund ran.

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