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Falschfahrerin auf A14: Ein Toter und drei Schwerverletzte bei Unfall

Falschfahrerin auf A14: Ein Toter und drei Schwerverletzte bei Unfall
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Döbeln (Sachsen) – Tragischer Unfall auf der A14 bei Döbeln: Eine 84-jährige Geisterfahrerin hat mit einem Frontalzusammenstoß eine folgenschwere Kettenreaktion ausgelöst. Die Falschfahrerin krachte im Gegenverkehr in einen Wagen, löste erst einen zweiten Unfall aus – und später einen dritten am Stauende. Ein Mann starb, drei Menschen wurden schwer verletzt.

Das Unglück geschah am Donnerstagvormittag gegen 11.35 Uhr an der Auffahrt Döbeln-Nord in Sachsen. Wie die Polizei berichtet, fuhr die 84-Jährige mit ihrem Opel Corsa zunächst über die Autobahnauffahrt in Richtung Dresden. „Danach steuerte sie das Fahrzeug jedoch in Richtung Leipzig und stieß mit einem Škoda Kamiq zusammen“, so die Beamten. Der Škoda des Fahrers (60) wurde durch den Aufprall dann noch gegen den VW Golf eines 42-Jährigen geschleudert.

Feuerwehr schneidet Opfer aus den Wracks

Großeinsatz für die Retter! Die Feuerwehr musste mehrere eingeklemmte Personen aus den Wracks befreien. Laut Polizei erlitten die 84-Jährige, der 60-Jährige sowie dessen Beifahrerin (61) Verletzungen und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Auch ein Rettungshubschrauber landete. Die Autobahn 14 in Richtung Dresden war während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Leisnig abgeleitet.

Folgeunfall am Stauende

Wegen der Sperrung kam es zu einem längeren Stau. Nur wenige Hundert Meter hinter der ersten Unfallstelle krachte es wenig später erneut sehr schwer: Nach Polizeiangaben fuhr der Fahrer (32) eines Transporters am Stauende mit großer Wucht auf einen Sattelzug auf. Er kam bei dem Unfall ums Leben.

Der Schaden an den drei Fahrzeugen des ersten Unfälle beträgt allein rund 32.000 Euro. Warum die Seniorin auf die falsche Spur fuhr, ist noch Teil der Ermittlungen.

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