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Erste Zahlen nach Börsengang: SpaceX macht Millionenminus - aber weniger als erwartet

Erste Zahlen nach Börsengang: SpaceX macht Millionenminus - aber weniger als erwartet
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Starbase (Texas) – Es ist der erste große Kassensturz nach dem Börsenstart: Elon Musks Raumfahrtkonzern SpaceX hat seine ersten Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen vorgelegt. Das Ergebnis: ein Verlust in Millionenhöhe – aber geringer als von vielen Experten erwartet. Im zweiten Quartal 2026 verlor SpaceX 541 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Minus von rund 9 Cent je Aktie.

Analysten hatten mit einem deutlich höheren Verlust gerechnet: Sie erwarteten im Schnitt 1,9 Milliarden Dollar Minus beziehungsweise 23 Cent je Aktie. Beim Umsatz überraschte das Unternehmen jedoch positiv: Mit 7,81 Milliarden US-Dollar nahm SpaceX deutlich mehr ein als von Analysten erwartet. Die Experten hatten im Schnitt nur mit 6,8 Milliarden Dollar gerechnet. Auch das bereinigte Betriebsergebnis (EBITDA) fiel mit 3,5 Milliarden Dollar besser aus als erwartet.

Anleger etwas beruhigt

Die Zahlen dürften viele Anleger etwas beruhigen. Denn zuletzt war die Nervosität groß: Seit ihrem Rekordhoch hat die SpaceX-Aktie fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Nach dem spektakulären Börsengang im Juni war die SpaceX-Aktie zunächst stark gestiegen und hatte kurzzeitig dazu beigetragen, dass Musk rechnerisch zum ersten Billionär der Welt wurde. Danach der Absturz: Seit dem Rekordhoch von rund 225 Dollar hat sich der Kurs etwa halbiert.

Auch die Frage nach der Zukunft des Konzerns beschäftigt Anleger. SpaceX muss Milliarden in Projekte wie die riesige Starship-Rakete, das Satellitennetzwerk Starlink und neue KI-Technologien investieren. Musk muss erklären, wann diese Visionen dauerhaft Gewinne abwerfen. Besonders Starlink gilt als wichtiger Geldbringer für SpaceX. Das Satelliten-Geschäft liefert dem Unternehmen Einnahmen durch Verträge mit Kunden weltweit. Gleichzeitig steckt Musk große Summen in neue Technologien – darunter auch Pläne für riesige Rechenzentren im All.

Aktie reagiert stabil

Zusätzliche Unruhe an der Börse könnte in den kommenden Tagen entstehen: Nach dem Ende einer Verkaufssperre dürfen einige Mitarbeiter und frühe Investoren wieder Aktien verkaufen. Mehr als 900 Millionen Anteile könnten dadurch handelbar werden – mehr als doppelt so viele wie bislang frei verfügbar. Nach der Veröffentlichung der Zahlen reagierte die Aktie zunächst vergleichsweise stabil. Im nachbörslichen Handel lag sie zuletzt bei rund 124 Dollar.

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