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Er hat Alice Weidel als „Alice Merkel“ verhöhnt: Wirft die AfD ihren Kritiker raus?

Er hat Alice Weidel als „Alice Merkel“ verhöhnt: Wirft die AfD ihren Kritiker raus?
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Berlin – Der Machtkampf in der AfD wird immer massiver! Der AfD-Bundesvorstand um Alice Weidel und Tino Chrupalla (51) hat inzwischen zwölf Ordnungsverfahren gegen AfD-Politiker aus NRW beschlossen. Darunter: der Landtagsabgeordnete Christian Loose. Er verhöhnte Parteichefin Alice Weidel als „Alice Merkel“.

Hintergrund: Weidel wollte im Juli die Wahl der Kandidatenliste zur Landtagswahl 2027 abbrechen und neu ansetzen lassen. Das vergleichen ihre Gegner mit der Forderung von Ex-Kanzlerin Angela Merkel (72), die Thüringen-Wahl 2020 rückgängig zu machen. Damals war der damalige FDP-Politiker Thomas Kemmerich (61, heute parteilos) unter anderem mit Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden.

Lucassen fordert Führungsstärke von Weidel

Der AfD-Bundesvorstand sieht in der Verhöhnung Weidels einen „Angriff auf die persönliche Ehre der Bundessprecherin“. Er leitete ein Verfahren ein. Loose kann dazu bis Freitag Stellung nehmen. Ihm droht eine Abmahnung – schlimmstenfalls der Ausschluss aus der Partei.

Rüdiger Lucassen (74, NRW) fordert seine Partei jetzt zum Durchgreifen auf. Der AfD-Bundestagsabgeordnete in BILD: „Wer unsere Parteichefin wie der Abgeordnete Loose öffentlich mit Frau Merkel gleichsetzt und sie mehrfach als ‚Alice Merkel’ tituliert, kann keinen Platz mehr in der AfD haben. Er gehört aus der Partei entfernt.“

Und: „Es wäre insgesamt zum Vorteil unserer Partei, wenn Alice Weidel in der aktuellen Krise Führungsstärke zeigen und den NRW-Landesvorstand seines Amtes entheben würde. Die AfD in NRW braucht einen Neuanfang.“

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