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„Eine Schande für Deutschland“: Scharfe Kritik an Schröder nach Putin-Feier

„Eine Schande für Deutschland“: Scharfe Kritik an Schröder nach Putin-Feier
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Moskau – Ein Kriegsverbrecher feiert Geburtstag – und ein früherer Bundeskanzler kommt zur Party! Auf Altkanzler Gerhard Schröder (82) prasselt nach dem Besuch der Geburtstagsfeier von Kreml-Diktator Wladimir Putin (74) heftige Kritik ein. Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt (60) schrieb bei X: „Eine Schande für Deutschland. Ein Verrat an Europa. Ein Bärendienst für Frieden. Aber leider habe ich schon nichts anderes mehr von ihm erwartet.“

„Deutschlands frechster Rentner“

Deutliche Worte fand auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann (68/FDP). Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments schrieb: „Gerhard Schröder, Deutschlands frechster Rentner. Zu krank für Untersuchungsausschüsse (ganz schlimmer Burnout), aber für gut dotierte Mandate in Russland und Geburtstagsparty zuhause bei Kriegsverbrecher Putin reicht’s dann doch noch. Eine Schande sondergleichen.“

Auf Schröders Gesundheitszustand spielte auch Dennis Radtke an, der Chef des CDU-Sozialflügels. Er schrieb bei X: „Zu krank für den Untersuchungsausschuss, aber fit genug für Moskau, Putin und eine frische Ladung Rubel. Burnout, aber neuer Job. Wunderheilung a la Rasputin bei Gerhard Schröder.“

Schröder war nach Kreml-Angaben am Mittwoch zu Putins 74. Geburtstag zu Gast in Moskau. Dabei soll Putin erst Mittwochmorgen aus den Medien von Schröders Anwesenheit in der russischen Hauptstadt erfahren haben. Anschließend habe er reagiert: „Der Präsident lud seinen alten Freund zu sich nach Hause ein“, schrieb der Kreml bei Telegram. Gezeigt wurden auch Fotos der beiden, wie sie lächelnd ihre Hände fest umeinander verschließen. Schröder und Putin sind seit Jahren eng befreundet.

Der Altkanzler sitzt seit Anfang September im Aufsichtsrat der russischen Handelskette Hyperglobus, der russischen Tochter der deutschen Handelsgruppe Globus. Schröder war nach seiner Ernennung nach Moskau gereist und hat dort Termine für das Unternehmen wahrgenommen. Das Ziel der Firma: Schröder soll seine internationalen Kontakte und seine politische Erfahrung einbringen.

Selenskyj: 78 Tote innerhalb von 2 Tagen

Während der Altkanzler Putins Geburtstag feierte, ließ der Kreml-Diktator weiter Bomben auf Kinder in der Ukraine werfen. Nach Angaben von Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) starben in den vergangenen beiden Tagen 78 Menschen infolge der russischen Angriffe. 215 weitere Menschen wurden verletzt.

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