Anholt (Dänemark) – Ganz Deutschland bangte mit Buckelwal Timmy, der in der Ostsee festsaß. Nach der teuren Rettung wurde das geschwächte Tier freigelassen und wenig später tot in Dänemark angeschwemmt. In einer Fabrik werden nun Timmys Überreste verarbeitet.
Wie ein Sprecher bestätigte, übernimmt das Unternehmen „Daka Denmark“ den Walkadaver und verarbeitet ihn in in einer Fabrik in Randers. Die Wal-Reste werden demnach in drei Bestandteile getrennt. Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet. Das Fett, zum Beispiel aus der Speckschicht des Tieres, wird zu Biodiesel verarbeitet. In der Fabrik des Unternehmens in Randers werden die Überreste von Walen wie „Timmy“ laut einem Sprecher zunächst in drei Bestandteile getrennt. Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet. Alles Fett – zum Beispiel aus der Speckschicht des Wals – wird in Biodiesel umgewandelt. Der Rest wird zu einer Art Mehl. Die Biomasse wird dann bei der Verbrennung in einer Zementfabrik benutzt.
Einige Knochen des berühmten Buckelwals sollen aber für die Nachwelt erhalten bleiben. Sie kommen in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in Kopenhagen.
An dem Wal hatte die Initiative einen Tracker angebracht, der an dem Tier entdeckt wurde. Die Trackerdaten sind laut dem Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen erhoben. Sie lägen der Initiative vollständig und dem Ministerium in Teilen vor, erklärte eine Sprecherin auf dpa-Anfrage: „Die Daten sollen möglichst zügig abschließend ausgewertet werden. Sobald dies geschehen ist, wird die Öffentlichkeit über die hieraus folgenden Erkenntnisse informiert.“