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Das 1. Foto nach dem bitteren WM-Aus: Lennart Karl in München gelandet

Das 1. Foto nach dem bitteren WM-Aus: Lennart Karl in München gelandet
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Nach dem geplatzten WM-Traum war die Rückkehr für Lennart Karl (18) eher trist. Als er mit dem Linienflug LH435 aus Chicago in München planmäßig um 13.10 Uhr landete, war der Himmel in München bewölkt – und der Bayern-Youngster sichtlich enttäuscht. Ein Fan wartete an Terminal 2, sicherte sich ein Selfie. Danach verschwand Karl, mit schwarz-rot-goldenem DFB-Pulli, halblanger Jogginghose und mit drei Rollkoffern, schnell in Richtung Heimat.

Karl ist zurück in Deutschland. Hinter ihm lag nicht nur ein achteinhalbstündiger Flug, sondern auch eine riesige Enttäuschung. Der Rechtsaußen hatte sich im Abschlusstraining am Freitag vor dem letzten WM-Test gegen die USA (heute 20.30 Uhr/RTL und Live-Ticker bei BILD.de) verletzt. Nach BILD-Informationen verließ Karl rund 20 Minuten vor Ende des Trainings den Platz, ging aber immerhin selbstständig in die Katakomben. Danach ging es für ihn zu einer MRT-Untersuchung, bei der sich die Befürchtungen bestätigten. Wenig später trat er die Rückreise nach Deutschland an.

Beim FC Bayern wird man sich nun um den verletzten Spieler kümmern. Sportvorstand Max Eberl (52) äußerte sich in einer Mitteilung: „So ein kurzfristiges Verpassen einer WM tut natürlich extrem weh, und die Nachricht war für den ganzen FC Bayern ein Schock – aber es ändert nichts daran, wie viel Talent, Leidenschaft und Zukunft in Lenny stecken. Er hatte sich diese WM durch seine überragende erste Profisaison mehr als verdient.“

Und weiter erklärt er: „Lenny wird beim FC Bayern alle Unterstützung bekommen, um bald wieder auf dem Platz stehen zu können – und wir alle wissen, dass er noch viele große Turniere vor sich hat. Er selbst blickt schon wieder nach vorne und sagt, er wird stärker zurückkommen. Das gefällt mir an ihm, und das ist der Spirit, den es in solchen Momenten braucht.“

Lennart Karl: „Es tut unbeschreiblich weh“

Auch der Bayern-Star selbst meldete sich, schrieb bei Instagram: „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen. Habe alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt.“

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