Stuttgart/München – Der schwarze Süden für Ilse Aigner! Die Fraktionschefs von Bayern und Baden-Württemberg, Klaus Holetschek (CSU) und Tobias Vogt (CDU), preschen vor und sprechen sich in BILD gemeinsam für die CSU-Frau als neue Bundespräsidentin aus! Damit ist auch aus dem ersten mächtigen CDU-Landesverband die Forderung klar artikuliert, dass Friedrich Merz am kommenden Montag Aigner offiziell zur Unionskandidatin ausruft.
Nach BILD‑Informationen ist die Aktion mit BaWü-CDU-Chef Manuel Hagel (38) abgestimmt. Vogt zu BILD: „Klaus Holetschek und ich haben uns bei unserem Treffen auf ein gemeinsames Ziel verständigt: Ilse Aigner soll die nächste Bundespräsidentin werden.“ Aigner stehe für eine „Verbindung aus festen Überzeugungen und der Fähigkeit, Menschen zusammenzuführen“. Vogt: „Ihr trauen wir zu, unserem Land Orientierung und Halt zu geben.“
Aigner gilt als Favoritin
Aigner, derzeit Landtagspräsidentin in Bayern, war von CSU‑Chef und Bayern-Regenten Markus Söder (59, CSU) als Kandidatin vorgeschlagen worden. Sie gilt als haushohe Favoritin für das Amt. Grüne und SPD haben bereits Zustimmung signalisiert. Vogt zu BILD: „Ilse Aigner zeigt, welche verbindende Kraft konservative Überzeugungen haben. Sie steht für die Werte, die uns als CDU mit unserer Schwesterpartei CSU verbinden: das christliche Menschenbild, Freiheit und persönliche Verantwortung, Heimatverbundenheit und Respekt vor Leistung.“
Aigner kenne „als gelernte Handwerkerin“ (Radio- und Fernsehtechnikerin) „die Arbeitswelt aus eigener Erfahrung“, habe im Bund als Agrarministerin (2008–2013) Regierungsverantwortung getragen und zeige „als Präsidentin des Bayerischen Landtags, wie man mit klaren Überzeugungen Menschen über Parteigrenzen hinweg erreicht“. Vogt: „Sie trifft den richtigen Ton, ohne sich zu verbiegen.“ Es sei das klare Ziel von CSU und Süd‑CDU, Aigner zur Bundespräsidentin zu machen.