Sport

Bundestrainer Klopp: „Wenn ihr meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg!“

Bundestrainer Klopp: „Wenn ihr meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg!“
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Frankfurt – Jürgen Klopp (59) ist der neue Bundestrainer. Doch bei seiner Vorstellung in Frankfurt ging es nicht nur um Titelträume und die Zukunft der Nationalmannschaft. Der neue DFB-Cheftrainer wurde plötzlich überraschend ernst und richtete eine deutliche Botschaft an Medien und Öffentlichkeit. Klopp machte klar: Kritik an seiner Arbeit ist für ihn völlig normal. Persönliche Angriffe oder Eingriffe in sein Privatleben wird er dagegen nicht akzeptieren.

Klopp: „Wenn ihr euch danebenbenehmt und meine Familie nicht in Ruhe lasst, bin ich weg.“ Eine deutliche Ansage gleich zu Beginn seiner Amtszeit. Klopp zeigte, dass er die enorme öffentliche Aufmerksamkeit rund um seine Person kennt, aber klare Grenzen ziehen will. Zugleich betonte er, dass er sich sportlicher Kritik jederzeit stellen werde. „Kritisiert mich, wenn etwas nicht funktioniert. Ich bin gerne bereit, daran zu arbeiten. Es geht nur um die Sache“, so Klopp.

Bundestrainer Klopp will keine Abfindung

Und weiter: „An dem Tag, an dem ihr das nicht mehr wollt, sagt ihr es. Und ich bin weg. Ohne Abfindung. Wenn ihr morgen sagt, der ist scheiße, bin ich weg. Nicht einzelne, müssten schon mehr sein. Wenn der DFB sagt, der ist scheiße, bin ich weg.“

Der ehemalige Trainer von Mainz, Dortmund und Liverpool machte dabei deutlich, welche Bedeutung der Job für ihn hat. „Jürgen Klopp hat keine Karriere nach der Nationalmannschaft. Das ist idealerweise das Highlight meiner Karriere.“

Nach Jahren im Vereinsfußball und zuletzt seiner Tätigkeit für Red Bull betrachtet Klopp die Aufgabe beim DFB offenbar als letzte große Station seiner Laufbahn. Dabei appellierte der neue Bundestrainer auch an alle Beteiligten: „Wem es egal ist, wie es mit dem deutschen Fußball weitergeht, dem kann ich nicht helfen. Wir haben einen Auftrag zu erfüllen.“

Vielleicht verpasst