Kopenhagen (Dänemark) – Was für eine Liebeserklärung aus Lego! Statt Gästebuch, Einwegkamera oder Fotobox hatte Joachim Blicher eine andere Idee. Eine, die ihn Monate voller Planung und unzählige Stunden Arbeit kosten sollte. Jeder der 70 Hochzeitsgäste bekam ein eigenes Lego-Set, das am Ende ein großes Ganzes ergab. Ein Video davon begeistert inzwischen Hunderttausende Menschen im Internet.
Was am Anfang noch niemand auf der Hochzeit wusste: Die gebauten Elemente fügten sich zu einem einzigen großen Familienbild zusammen. Das Werk löst gerade einen Internet-Hype aus. Der Grund ist wohl die Arbeit, die Bräutigam Joachim Blicher in sein Liebeswerk steckte.
Wie das Lego-Werk entstand
Schon die Motivauswahl und Umsetzung des Lego-Bildes dauerten Monate. Damit aber nicht genug: Der Mann bestellte insgesamt 3865 Lego-Steine, davon 3300 Kleinteile. Und: Die Lieferung kam unsortiert an! Für den Vater kein Problem, sondern eine große Freude. Denn Blicher ist ein großer Fan von Lego.
Bräutigam plante Lego-Überraschung monatelang
Also verbrachte Joachim mehrere Abende gemeinsam mit seinem Sohn damit, Farben zu sortieren, die Teile zuzuordnen und das komplette Bild probeweise aufzubauen. Anschließend verteilte er die Steine auf 70 kleine Boxen für die Gäste. Auch eine eigene Bauanleitung entwarf er für jedes Set und jeden Gast.
Als die Hochzeit begann, startete der Bräutigam sein Projekt. Der Saal verstummte, weil sich alle Gäste auf die Lego-Bausätze konzentrierten. Stein für Stein entstanden die einzelnen Kacheln. Nach und nach wurden sie in einen großen Rahmen eingesetzt. Mit jeder fertigen Baugruppe wurde deutlicher, welches Bild sich dahinter verbarg.
So kommt das Hochzeitswerk an
Die außergewöhnliche Hochzeitsidee sorgt inzwischen auch weit über den Freundeskreis des Paares hinaus für Aufmerksamkeit. Bilder und Videos des Projekts werden im Netz tausendfach geteilt und kommentiert.