Politik

Bombenalarm an Bord! Flughafen geschlossen, Flieger muss notlanden

Bombenalarm an Bord! Flughafen geschlossen, Flieger muss notlanden
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Warschau – Bomben-Alarm über Polen! Ein Passagierflugzeug aus London musste am Dienstagmorgen nach einer Bombendrohung außerplanmäßig auf dem Flughafen Warschau-Modlin landen. An Bord der Maschine von Polish Airlines befanden sich nach Angaben der britischen Zeitung „The Sun“ 181 Menschen. Sofort rückten die Einsatzkräfte an, der Flughafen wurde abgeriegelt.

Nach der Landung rückten dann die Bombenentschärfer an. Spezialisten durchsuchten die Maschine und kontrollierten auch das Gepäck der Passagiere. Die Boeing 737 MAX 8 war am Morgen um 6.30 Uhr in London-Heathrow gestartet und eigentlich auf dem Weg nach Warschau. Doch kurz vor 10 Uhr wurde der Flug umgeleitet. Grund waren laut „The Sun“ Hinweise auf einen möglichen Sprengsatz an Bord.

Sprengstoffexperten untersuchten nach der Landung gegen 10 Uhr sowohl die Maschine als auch das Gepäck der Passagiere. Die Sicherheitsbehörden überprüfen dem Bericht zufolge, ob tatsächlich eine Gefahr bestand. Der Flughafen in Warschau-Modlin soll bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Ein weiteres Passagierflugzeug aus Kopenhagen wurde am Morgen nach einer Drohung in Warschau gestoppt. Die Maschine landete am Chopin-Flughafen. Dort rückten laut „The Sun“ maskierte Einsatzkräfte an und halfen dabei, die Passagiere aus dem Flugzeug zu bringen.

Bombenalarm schon am Montag

Brisant: Schon am Montag gab es einen ähnlichen Bombenalarm bei einem Wizz-Air-Flug aus London nach Sofia (Bulgarien). Dabei war nach Angaben von „The Sun“ sogar ein Kampfjet zur Unterstützung der Passagiermaschine aufgestiegen, um die aus London kommende Wizz-Air-Maschine zu begleiten. Der Flug nach Sofia wurde nach Budapest umgeleitet.

Nach dem Alarm war in Budapest erst einmal Schluss. Sicherheitskräfte nahmen den Jet unter die Lupe, auch die Reisenden wurden kontrolliert. Nach Angaben von Wizz Air war die Warnung während des Flugs über Bosnien und Herzegowina im Cockpit eingegangen. Die Crew entschied sich laut dem Portal „24.hu“ dann gegen den Weiterflug nach Sofia und nahm Kurs auf die ungarische Hauptstadt. Eine Bombe wurde bei der anschließenden Durchsuchung nicht gefunden.

Vielleicht verpasst