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Bau-Präsident schlägt Alarm: Berliner Firmen „kommen nicht mehr an frisches Geld“

Bau-Präsident schlägt Alarm: Berliner Firmen „kommen nicht mehr an frisches Geld“
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Berlin – Experten warnen schon lange vor fatalen Folgen der Enteignungspläne der Linken für den Berliner Wohnungsmarkt. Und schon jetzt scheinen sich die Befürchtungen zu bewahrheiten: „Baugesellschaften, die in Berlin Darlehen aufnehmen wollen, um dort Wohnraum zu schaffen, kommen nicht mehr an frisches Geld“, sagt Bauindustrie-Präsident Olaf Demuth – mit fatalen Folgen für wichtige Neubau-Vorhaben in der Hauptstadt.

Demnach hat das Wahlversprechen der Linken, Immobilienkonzerne mit mehr als 3000 Wohnungen zu vergesellschaften, „schon jetzt eine verheerende Wirkung“. Selbst staatliche Akteure merken: „Die Kreditgeber sind plötzlich zurückhaltender!“ Schuld ist das Bild, das die Berliner Linke mit ihrer Spitzenkandidatin Elif Eralp (45) in der Welt erzeugt.

Internationale Investoren wenden sich ab, Konzernen geht das Geld aus. Schaden fügen die Linken-Pläne in Berlin aber ganz Deutschland zu: „Leider versteht man im Ausland auch das föderale System in Deutschland nicht so ganz. Deswegen setzt sich die Überzeugung fest, nicht nur in Berlin, sondern auch in Hamburg und München könnten Wohnbestände von Immobilienkonzernen bald vergesellschaftet werden“, sagte Demuth gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Weiter: „Das ist echt gefährlich.“

Bau-Präsident: Darum hilft Verstaatlichung nicht

Die Wohnungsnot in Berlin zu lindern, könne so nicht gelingen, sagte der Bauindustrie-Präsident. Die Verstaatlichung von 200.000 Wohnungen würde 20 bis 30 Milliarden Euro kosten. „Dann ist aber noch keine einzige Wohnung saniert und keine neu gebaut. Dafür hätte das Land kein Geld mehr.“

Was das für den Neubau und damit die Mietenentwicklung bedeuten würde? „Die Privatwirtschaft würde sich aus dem Baugeschäft zurückziehen – warum sollte sie auch bauen, wenn Vergesellschaftungen drohen?“ Es gebe nur einen Weg aus der Misere: „Das Bauen muss wieder attraktiv gemacht werden“, so Demuth gegenüber der „NOZ“.

Ob die umstrittenen Vergesellschaftungspläne wirklich Teil einer neuen Berliner Regierungspolitik werden, ist noch offen. Linke, Grüne und SPD sondieren derzeit ein dunkelrotes Bündnis. Vorher mussten sie sich um noch drängendere Streitthemen kümmern: den Umgang mit antisemitischen Vorfällen innerhalb der Linken und der Nähe zur Clankriminalität einiger Abgeordneter. Auch nicht gerade attraktiv für ausländische Investoren.

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