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Aus Angst vor Mexiko-Fans: England hält Team-Hotel geheim

Aus Angst vor Mexiko-Fans: England hält Team-Hotel geheim
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Mexikanische Fans gegen den englischen Verband – es wird ein Katz-und-Maus-Spiel um Ruhe und Geheimhaltung. Am Montag (2 Uhr, Magenta TV und im Live-Ticker auf bild.de) spielen die Three Lions ihr Achtelfinale gegen Mexiko in Mexiko-Stadt. Und die einheimischen Fans planen, den England-Stars keine ruhige Minute zu gönnen. Deshalb wollen die Engländer ihr Team-Hotel geheimhalten.

Sie sind aufgeschreckt von den Bildern (und Tönen!) vor dem Spiel in der Runde der letzten 32. Da trat Ecuador in Mexiko an und die Anhänger rückten mit Feuerwerk, Autohupen, Trommeln und Lautsprechern vor dem Team-Hotel der Ecuadorianer an. Noch vor Anpfiff beschwerte sich der Verband offiziell bei der Fifa. Half nichts, Ecuador verlor 0:2 und flog aus dem Turnier.

Damit sich solche Szenen nicht wiederholen, hat der Weltverband die lokalen Behörden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Konkret sollen weiträumig um die Unterkunft der Engländer Straßensperren errichtet werden. Auch die Zufahrtsstraßen werden kontrolliert.

Zusätzlich hält die englische Football Association das Mannschaftshotel streng geheim. Somit sollen nächtliche „Serenaden“ von vornherein verhindert werden. Dazu teilen die Betreuer Ohrstöpsel, natürliche Schlafmittel und White-Noise-Geräte an die Spieler aus. Die Geräte erzeugen weißes Rauschen und sollen eventuellen Lärm von der Straße übertönen.

WM: Engländer rüsten sich für Ruhestörung durch Mexiko-Fans

England-Trainer Thomas Tuchel (52): „Wir erwarten den Lärm auf der Straße natürlich, aber was sollen wir tun? Wir nehmen einfach diese Sachen mit. Wir sind vorbereitet.“

Wegen der Regularien der Fifa muss der England-Tross vor dem Spiel zwei Nächte in der mexikanischen Hauptstadt verbringen, reist schon am Freitag (Ortszeit) an. Viel Zeit für die Fans, den Ort des Hotels herauszufinden.

Dabei wollen ihnen angeblich mexikanische Journalisten helfen. Das schreibt zumindest die englische „Sun“. Demnach planen Reporter, den Namen der Unterkunft zu leaken. Am Freitag war in den lokalen Zeitungen davon noch nichts zu lesen. Lediglich die Tatsache, dass sich das Hotel im Stadtteil Santa Fe befindet, war den Journalisten eine Meldung wert.

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