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Amtsenthebungsverfahren geplant: Bald Aus für Hegseth im Pentagon?

Amtsenthebungsverfahren geplant: Bald Aus für Hegseth im Pentagon?
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Washington – Geht es jetzt ratzfatz beim Sturz von Kriegsminister Pete Hegseth (46)? Nach dem Wahltriumph der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen weht ein neuer Wind in Washington. Doch der bisher massivste Angriff gegen den umstrittenen Pentagon-Chef kommt sogar aus den eigenen Reihen: Der Republikaner Thomas Massie (54) – seit Längerem Gegenspieler von US-Präsident Donald Trump (80) – stellte Hegseth praktisch ein Ultimatum: Rücktritt oder Amtsenthebungsverfahren! Über die Anklagepunkte könnte bereits nächste Woche im Kongress abgestimmt werden.

Massie kann auf breite Unterstützung der siegreichen Demokraten zählen. Fraktionschef Hakeem Jeffries (56) fordert ebenfalls Hegseths Ablösung. Die Vorwürfe wurden bereits im September in acht Anklagepunkten formuliert. Die Liste reicht vom Iran-Krieg ohne Genehmigung über zivile Opfer, tödliche Angriffe auf mutmaßliche Drogenschmuggler, die US-Kommandoaktion in Venezuela bis zu Luftschlägen im Jemen. Hegseth mauert: Er wolle die US-Streitkräfte bis zum Ende von Trumps Amtszeit führen, verkündete sein Sprecher.

Beobachter bezweifeln, dass er sich lange halten kann: Trump selbst soll vor Tagen Berater gefragt haben, ob er den heillos überforderten ehemaligen „Fox News“-Kommentator mit seinem berühmten „Sie sind gefeuert!“ vor die Tür setzen solle. Auch wenn er öffentlich beteuert, Hegseth mache einen „tollen“ Job.

Ein Amtsenthebungsverfahren („Impeachment“) könnte weitere blamable und schockierende Enthüllungen zutage fördern: Der Armee-Veteran wütete im Pentagon mit Entlassungswellen, verlangte knallharten Kämpfer-Geist, verwehrte kritischen Reportern den Zutritt zum Kriegsministerium und soll Trump verschwiegen haben, dass im Iran-Krieg die Raketen knapp wurden. Sonst machte er vor Kameras gerne Klimmzüge. An seiner Seite auch stets: Ehefrau Jennifer Rauchet (49), die an vertraulichen Beratungen teilgenommen haben soll.

Angebliche „Pentagon Files“ als Munition

Noch brisanter: Im Pentagon sollen hochrangige Militärs seit Monaten heimlich belastendes Material zusammentragen – E-Mails, Vermerke, Gesprächsnotizen und Zeugenlisten. Drei getrennte Sammlungen – die sogenannten Pentagon Files – sollen an verschiedenen Orten unter Verschluss liegen, berichtet die „Daily Mail“. All das könnte zur Munition im Kampf um die Absetzung von Trumps umstrittenem Minister werden. Die Kernfrage bleibt: Wie lange hält Trump noch an ihm fest – trotz drohender peinlicher Enthüllungen?

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