Washington/Iran – Donald Trump (80) soll über neue Vernichtungsschläge gegen den Iran brüten. Eine Entscheidung über den „nächsten großen Schlag“, so Insider, hat der US-Präsident noch nicht getroffen. Doch ein Top-Kommandeur hat den neuen Bomben-Plan bereits fertig! Admiral Brad Cooper (58), Chef des US-Zentralkommandos Centcom in Tampa (Florida), überwacht die Kampfhandlungen im Nahen Osten. Seine Strategie folgt dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung.
Laut dem „Wall Street Journal“ sieht der Plan zehn bis 14 Tage schwerer Luftangriffe vor – noch verheerender als in der ersten Kriegsphase. Irans Raketen-, Drohnen- und Kommandostrukturen sollen so stark zerstört werden, dass das Mullah-Regime kaum noch Gegenschläge ausführen kann.
US-Abwehrraketen werden knapp
Damit soll zugleich ein wachsendes Problem der Amerikaner gelöst werden: Die Vorräte wichtiger Abfangraketen, besonders für Patriot-Systeme, gelten als bedenklich niedrig. Sie werden dringend zur Verteidigung der US-Stützpunkte im Nahen Osten benötigt.
Bei einem iranischen Überraschungsangriff in dieser Woche – mutmaßlich auf die Muwaffaq Salti Air Base in Jordanien – wurden alle fünf anfliegenden ballistischen Raketen abgeschossen, sagte Trump selbst. Schäden oder Opfer gab es nicht. Die Abwehrraketen werden aber auch an anderen Brennpunkten gebraucht – zur Abschreckung von Rivalen wie Russland und China.
Mit sinkenden US-Vorräten gewinnt deshalb die Zerstörung iranischer Raketen- und Drohnenarsenale an Bedeutung. Cooper drängt laut dem Bericht auf eine Großoffensive. Sein Argument: Je mehr iranische Waffen am Boden vernichtet werden, desto weniger Abfangraketen müssen die USA später einsetzen.
Warnung vor neuem Großkrieg
Doch nicht alle Militärführer unterstützen den Plan. General Dan Caine (57), Vorsitzender der Vereinigten Stabschefs, gilt als vorsichtiger und warnt vor den langfristigen Folgen einer weiteren Eskalation. Auch die Erfahrungen der ersten Kriegsphase mahnen zur Vorsicht. Damals wurde die Schwächung der iranischen Streitkräfte offenbar überschätzt. Das Regime hatte viele Raketen und Waffen tief unter der Erde versteckt.
Trump verlor damals schließlich die Geduld und brach die Offensive nach Einschätzung vieler Militärexperten zu früh ab. Jetzt liegt die Entscheidung erneut bei ihm: begrenzte Vergeltung für die jüngsten iranischen Angriffe – oder Coopers zweiwöchiger Großangriff mit einem erheblich höheren Eskalationsrisiko.