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Große Unruhe bei unserem dritten WM-Vorrunden-Gegner Ecuador. Trainer Sebastián Beccacece (45) wird heftig angefeindet nach der 0:0-Blamage gegen WM-Neuling Curaçao. Zuvor verloren die Südamerikaner 0:1 gegen die Elfenbeinküste. Das Turnier-Aus droht – und der Schuldige ist der Coach. 

Unter anderem Ex-Nationalspieler Jefferson Montero (36/64 Länderspiele) schoss heftig gegen Beccacece. „Hör auf, heiße Luft zu verkaufen, und tritt bei La Tri zurück! Hab ein bisschen Würde, du hast unserem Fußball mit einer Generation, die die beste der Geschichte sein sollte, großen Schaden zugefügt“, schrieb er bei „X“ nach der Katastrophe gegen den WM-Neuling. Die Fans zeigten bereits während des Spiels gegen den Karibikstaat, der gegen Deutschland im ersten Spiel 1:7 verlor, ihre Abneigung gegen den Argentinier. 

Ecuador muss Donnerstag gegen Deutschland gewinnen, um eine Chance auf ein Weiterkommen zu haben. Beccacece gibt sich kämpferisch, sagt: „Warum sollte uns das nicht gelingen? Es gibt genug Argumente, die für meine Mannschaft sprechen, den Turnaround zu schaffen. Mein Team hat einen starken Charakter.“

Ecuador-Trainer: „Deutschland ist im Fußball eine Weltmacht“

Ecuador schaffte es als Zweiter in der Südamerika-Qualifikation zur WM in den USA, Kanada und Mexiko. Das Team ist mit Top-Stars wie Willian Pacho (24) von PSG, Piero Hincapié (24) von Arsenal und Moisés Caicedo (24) von Chelsea, die zusammen einen Marktwert von 230 Millionen Euro haben, besetzt. 

Deutschland ist nach dem 2:1-Last-Minute-Sieg gegen die Elfenbeinküste als Erster der Vorrundengruppe E für die K.o.-Runde qualifiziert. Keine leichte Aufgabe, das weiß Beccacece: „Deutschland ist im Fußball eine Weltmacht.“ Aber er klammert sich an Durchhalteparolen: „Das Leben hat mir immer gezeigt: Solange es noch eine Chance gibt, muss man daran glauben. Es ist noch nicht vorbei. Wir haben mehr als 90 Minuten, um uns am Ende doch noch zu belohnen.“