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WM 2026: Schiri-Wut bei Tuchel-Gegner!

WM 2026: Schiri-Wut bei Tuchel-Gegner!
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Boston – Zoff nach der England-Nullnummer! Ghanas Nationaltrainer Carlos Queiroz (73) fühlt sich nach dem 0:0 in WM-Gruppe L im Stadion des NFL-Giganten New England Patriots betrogen – und wütet nach dem Abpfiff über den Video-Schiri! Wegen eines nicht gegebenen Elfmeters! Außerdem forderte der Portugiese eine Rote Karte für den englischen Torwart Jordan Pickford.

Nach dem Spiel umarmen sich Englands deutscher Trainer Thomas Tuchel und Queiroz noch. Wenige Minuten später ist Queiroz außer sich bei der Spielanalyse gegenüber Journalisten.

Der Ghana-Coach schimpft: „Funktioniert der VAR noch? Da hätte es einen Elfmeter geben müssen, und es gab auch eine klare Rote Karte.“

„England hat Glück gehabt“: Tuchel-Gegner wütet gegen VAR!

Und: „Wäre der VAR nicht gerade auf Kaffeepause gegangen, hätte er den Elfmeter gegeben, und wir hätten das Spiel gewonnen. England hatte Glück. Ich trinke auch gerne meinen Kaffee, aber das war ein klarer Elfmeter.“

Was er meint: In der 67. Minute rennt Prince Adu auf Schlussmann Jordan Pickford zu. Der Engländer verschätzt sich und ist zu spät dran. An der Strafraumkante treffen beide aufeinander – zur großen Überraschung von Queiroz, der wegen Notbremse Rot fordert, und seinem Team entscheidet Schiri Hector Said Martinez (Honduras) auf Stürmerfoul.

Und: In der 79. Minute bringt England-Verteidiger Ezri Konsa den Stürmer Prince Adu im Strafraum zu Fall. Die Zeitlupe zeigt klar: Die Attacke ging auf den Körper und nicht zum Ball. Kein Pfiff vom Schiri! In beiden Fällen greifen Video-Assistent Armando Villareal (USA) und VAR-Assistent Erick Miranda (Mexiko) nicht ein!

BILD-Schiri Manuel Gräfe stimmt Queiroz übrigens bei der Attacke von Konsa gegen Prince Adu zu.

Um Sanktionen und einer möglichen Fifa-Strafe für seine Kritik zu entgehen, schmunzelt der ghanaische Coach am Ende seiner Attacke: „Entschuldigung für den Sarkasmus. Aber wenn ich ernst bin, werde ich bestraft. Ich mache nur Spaß.“

Queiroz gilt als Entdecker und Förderer von Portugal-Stars wie Luís Figo und Rui Costa. Erst im April wurde er als Nachfolger von Otto Addo, der nach der Testpleite gegen Deutschland gefeuert wurde, vorgestellt.

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