TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Drei Spiele, drei Pleiten bei 2:8 Toren und raus als Letzter nach der Vorrunde. Doch diese Bilanz Haitis bei der Weltmeisterschaft in Gruppe C mit Brasilien, Marokko und Schottland täuscht über den historischen Erfolg des Teams aus der Karibik hinweg. Zum ersten Mal seit der Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland hatte sich die Nationalmannschaft des Inselstaats wieder für das größte Turnier der Welt qualifiziert. Und das dank ihm: Coach Sébastien Migné. Und doch ist der französische Trainer seinen Job jetzt los.

Zur WM geführt, jetzt entlassen: Haiti trennt sich von Trainer

Die Trennung sei „im gegenseitigen Einvernehmen“ erfolgt, heißt es in der Pressemitteilung des haitianischen Verbands und weiter: „Mignés Amtszeit bleibt insbesondere durch die historische Qualifikation Haitis für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 geprägt. Dies ist ein bedeutender Erfolg.“ Migné hatte den Posten als Nationaltrainer in Haiti im Jahr 2024 angetreten. Bei der WM blieb sein Team ohne Punktgewinn, verlor gegen Schottland (0:1), Brasilien (0:3) und Marokko (2:4).