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Die Neu-Aufstellung des deutschen Fußballs läuft auf Hochtouren. Und klar ist auch: Jürgen Klopp (59) ist als neuer Bundestrainer nur ein Teil beim Umbau des DFB. Allein der Posten von Andreas Rettig (63), der am Jahresende als Geschäftsführer Sport aufhört, muss neu besetzt werden.

BILD hatte bereits berichtet, dass Per Mertesacker (41) in den Überlegungen des DFB eine Rolle spielt. Der ehemalige Nationalspieler und Weltmeister von 2014 hat acht Jahre lang erfolgreich die Akademie von England-Meister Arsenal London geleitet und jetzt im Sommer freiwillig bei den Gunners aufgehört. Er wäre perfekt dafür, die Nachwuchsstrukturen im Verband neu aufzustellen und ein Konzept zu entwickeln, damit wir ähnlich wie Frankreich unsere Superstars von morgen nicht nur wieder finden, sondern auch auf Topniveau ausbilden.

Von dem TV-Experten des ZDF ist auch einer der mächtigsten Macher der Bundesliga überzeugt. Uli Hoeneß (74) wünscht sich Mertesacker für Deutschland!

Der Bayern-Patron zu BILD: „Alles, was Per Mertesacker im Fernsehen sagt, hat Hand und Fuß. Er ist nie beleidigend und trotzdem kritisch. Wenn man acht Jahre lang bei Arsenal war, muss man etwas können – und genau das ist es, was wir jetzt brauchen.“

Hoeneß nennt drei Gründe, warum er von Mertesacker überzeugt ist: „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann. Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt.“

Mertesacker selbst hat seine Bereitschaft bereits erklärt, sagte im ZDF: „Irgendwann mal beim DFB zu arbeiten und dem deutschen Fußball, dem ich so viel zu verdanken habe, etwas zurückzugeben, reizt mich. Dafür stehe ich natürlich zur Verfügung.“

Und er machte auch klar, dass es nicht am Geld scheitern würde. Mertesacker: „Besonders in der jetzigen Situation braucht es viele Denker und Lenker, die gerne zum DFB kommen und gerne etwas verändern möchten. Denn: Natürlich können Klubs und RB-Konzerne viel, viel mehr Geld zahlen.“