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Atlanta – Da liegen die Nerven komplett blank! Argentinien erzielt in der Nachspielzeit durch den Kopfballtreffer von Enzo Fernández (90.+2) das 3:2-Siegtor gegen Ägypten. Sehr zum Ärger der Ägypter. Deren Wut entlädt sich auf den französischen Schiri Francois Letexier und sein Gespann um den vierten Offiziellen Espen Eskas.

Die Ägypten-Spieler sind außer sich vor Wut und umrunden Schiri Letexier. Mittelfeldspieler Hamdy Fathy und Torwart Mostafa Shoubeir sehen die Gelbe Karte. Ein Betreuer bekommt sogar die Rote Karte. Einige Minuten später erhält Ägypten-Trainer Hossam Hassan auch noch wegen Meckerns die Gelbe Karte.

Warum Ägypten so wütend war

Hintergrund der wütenden Proteste: Direkt vor dem Tor hatte es im argentinischen Strafraum einen leichten Kontakt von Julian Álvarez an Ägypten-Star Mo Salah gegeben. Dafür hätte Ägypten gerne einen Elfer-Pfiff bekommen, der aber ausblieb.

Zudem hatte Schiri Letexier zuvor einen Treffer der Ägypter nach Videobeweis zurückgenommen. In der 58. Minute hatte Mostafa Ziko nach der frühen Führung durch Yasser Ibrahim (15.) das vermeintliche 2:0 erzielt, doch auf der anderen Spielfeldseite hatte es etliche Sekunden vorher ein Foul gegeben. Knapp zehn Minuten später erzielte Ziko zwar doch das 2:0 (67.), doch Argentinien drehte durch späte Treffer von Cristian Romero (79.), Lionel Messi (84.) und Fernandez (90.+2) das Spiel.

Ein bitteres Ende für Ägypten, während Messi mit Argentinien bei seiner mit 39 Jahren wohl letzten Weltmeisterschaft weiter auf seinen zweiten Triumph hoffen darf. Die Albiceleste ist als Sieger des Turniers in Katar 2022 Titelverteidiger. Im Viertelfinale trifft Argentinien auf den Gewinner der Partie zwischen der Schweiz und Kolumbien. Die Partie dieser beiden Teams steigt heute Abend um 22 Uhr (ARD/Magenta TV und auf bild.de im Live-Ticker). Im Halbfinale träfe Argentinien auf den Sieger des Viertelfinal-Spiels zwischen Norwegen und England.