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Madrid – Ein Spiel mit zwei Gesichtern! Am Mittwochabend gewann Real Madrid das erste Heimspiel seit der Rückkehr von Trainer José Mourinho (63) mit 4:1 gegen Real Sociedad. Nach einer schwachen ersten Halbzeit drehten die Königlichen im zweiten Durchgang auf und sicherten sich nach dem Auftaktsieg gegen Espanyol Barcelona (2:1) den nächsten Dreier.

Real-Stars zur Pause ausgepfiffen

Zur Pause sah es dabei überhaupt nicht nach einem deutlichen Erfolg aus. Nach dem Führungstreffer von Superstar Kylian Mbappé (27/40. Minute) glich Sociedad noch vor dem Halbzeitpfiff durch Luka Sucic (23/44.) aus. Grund genug für die Madrid-Fans, ihr Team mit Pfiffen in die Kabine zu verabschieden!

Mourinho: „Die Leute haben gepfiffen, weil sie wollen, dass Madrid den Gegner vernichtet, vernichtet und vernichtet. Aber die Mannschaft blieb gelassen. Ein paar Pfiffe schaden niemandem, sie helfen einem, sich weiterzuentwickeln. In Spanien haben die Mannschaften keine Angst, das ist anders als in anderen Ligen.“

Die Pfiff-Hilfe wirkte auch bei seiner Mannschaft. In der zweiten Halbzeit sorgten zwei weitere Mbappé-Tore sowie ein Treffer von Vinicius Junior (26) für den Sieg. Für Mourinho eine beseelte Rückkehr ins Bernabéu.

Mourinho: „Adrenalin vor dem Spiel“

Der Portugiese über das Real-Stadion und sein Comeback: „Es ist noch schöner, noch spektakulärer. Ein Sieg ist fantastisch. Nach so vielen Jahren bin ich ruhig, wie immer mit dem Adrenalin vor dem Spiel, aber ruhig. Ich bin nicht mehr auf die Emotionen der Spiele aus. Ich bin gelassen. Ich mag es nicht, wenn mein Name skandiert wird. Mir ist die Mannschaft wichtig und wie wir nach Hause fahren.“

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen ist Mourinho der Auftakt gelungen. Am Samstag (17 Uhr) trifft Real auf Aufsteiger Malaga, am darauffolgenden Freitag (21 Uhr) steht mit dem Auswärtsspiel bei Champions-League-Teilnehmer Betis Sevilla der erste Härtetest der noch jungen Saison an.