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„Kein gutes Timing“ – Donald Trump verzichtet auf die Hochzeit seines ältesten Sohnes

„Kein gutes Timing“ – Donald Trump verzichtet auf die Hochzeit seines ältesten Sohnes

US-Präsident Donald Trump verpasst die bevorstehende Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. „Obwohl ich sehr gerne bei meinem Sohn, Don Jr., und dem neuesten Mitglied der Trump-Familie, seiner künftigen Frau Bettina, sein wollte, lassen die Umstände im Zusammenhang mit den Regierungsgeschäften und meine Liebe zu den Vereinigten Staaten von Amerika dies nicht zu“, erklärte Trump am Freitag auf seinem Onlinedienst Truth Social.

„Ich halte es für wichtig, während dieser wichtigen Zeit in Washington DC, im Weißen Haus, zu bleiben“, schrieb Trump weiter. „Herzlichen Glückwunsch an Don und Bettina!“ Angaben dazu, um was für eine „wichtige Zeit“ es sich handele, machte Trump nicht. Derzeit laufen jedoch Bemühungen zur Beendigung des Iran-Krieges.

Bereits am Vortag hatte Trump mit Blick auf die Hochzeit seines ältesten Sohnes davon gesprochen, dass dies „kein gutes Timing“ für ihn sei. „Ich habe da diese Sache namens Iran und andere Dinge“, sagte er.

Die Promi-Plattform „Page Six“ und andere US-Medien berichteten, Donald Trump Jr. wolle seine Freundin Bettina Anderson an diesem Wochenende im Rahmen einer „intimen Zeremonie“ auf den Bahamas heiraten.

Trump hat fünf Kinder aus drei Ehen. Donald Trump Jr. ist der Erstgeborene aus Trumps erster Ehe mit seiner früheren Gattin Ivana. Der 48-Jährige ist geschäftsführender Vizepräsident der Trump-Organisation, die in Immobilien und Kryptowährungen investiert.

Berichte: USA bereiten mögliche neue Angriffe auf den Iran vor

Die USA bereiten Medienberichten zufolge mögliche neue Angriffe auf den Iran vor. Das Nachrichtenportal „Axios“ berichtete am Freitag, US-Präsident Donald Trump habe am Morgen eine Sitzung mit seinen engsten Beratern abgehalten. Trump erwäge ernsthaft neue Angriffe, sollte es bei Verhandlungen mit Teheran keinen Durchbruch geben. Auch der US-Sender CBS berichtete von möglichen neuen Angriffen. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden.

Ebenfalls am Freitag war Pakistans Armeechef Asim Munir im Zuge der Vermittlungsbemühungen seines Landes im Iran-Krieg zu einem Besuch in Teheran eingetroffen. Er sei vom iranischen Innenminister Eskandar Momeni und seinem pakistanischen Kollegen Mohsin Naqvi empfangen worden, erklärte das pakistanische Militär am Freitag.

Pakistan tritt im Iran-Krieg als Vermittler zwischen den USA und dem Iran auf. Iranische Medien hatten am Donnerstag über Munirs geplante Reise nach Teheran berichtet.

Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei dämpfte jedoch die Erwartungen. Der Besuch bedeute nicht zwangsläufig, dass „wir einen Wendepunkt oder eine entscheidende Situation erreicht hätten“. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Iran und den USA seien „tiefgreifend und weitreichend“, zitierte ihn die iranische Nachrichtenagentur Isna.

Die USA und Israel hatten Ende Februar den Iran-Krieg mit Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Als Reaktion griff Teheran Ziele in Israel und in der Golfregion an und blockierte weitgehend die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus vor seiner Küste. Seit Anfang April gilt eine fragile Waffenruhe im Iran-Krieg.

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