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München – Jetzt ist die Bestätigung da! Bayern-Superstar Jamal Musiala (23) wird im ersten Pflichtspiel der neuen Saison im Franz-Beckenbauer-Supercup am Samstag (20.30 Uhr) beim BVB eine Pause bekommen. Grund dafür sind die beiden Zusammenbrüche des deutschen Nationalspielers in den beiden letzten Vorbereitungsspielen.

Nachdem BILD bereits am Donnerstag darüber berichtet hatte, erklärte Trainer Vincent Kompany (40) auf der Pressekonferenz am Freitagvormittag: „Er ist nicht im Kader. Es geht eigentlich nur darum, dass wir wollen, dass diese Adaptation ohne Druck verläuft, weil die Öffentlichkeit es jetzt weiß und darauf schaut (die Aussetzer; d. Red.).“

Hintergrund: Musiala war jüngst innerhalb von wenigen Tagen bei den Testspielen gegen Leipzig (3:1) und Heidenheim (4:2) zweimal auf dem Platz zusammengesackt – jeweils wenige Minuten nach seiner Einwechslung. Kurz nach dem zweiten Vorfall machte der Offensiv-Star auf seinen Social-Media-Kanälen dann öffentlich, dass er an einer neurologischen Dysfunktion leidet, die zu kurzen Absencen (Aussetzern des Bewusstseins; d. Red.) führt.

Nach Absencen: Musiala soll Medikation anpassen

Dass zuletzt zwei Absencen innerhalb weniger Tage aufgetreten sind, erklären die Bayern mit einer Umstellung der Medikation. Sportvorstand Max Eberl (52) sagt: „Er hat etwas verändert in der Medikation. Deswegen waren die Krampfanfälle jetzt auch augenscheinlicher in der Kürze der Zeit, ohne dass jemals eine Gefahr für ihn und Körper und Leib bestand. Jetzt gilt es eben, das wieder anzupassen, damit er wieder dahin kommt, wo wir schon waren – wo er eben sehr, sehr lange anfallsfrei gewesen ist.“

Auf dem Weg dahin soll Musiala nun erstmal Ruhe und Zeit bekommen – deswegen die Pause gegen Dortmund. Danach will die Nummer 10 des deutschen Rekordmeisters wieder angreifen. In seinem Statement erklärte Musiala, nach Abstimmung mit neurologischen Fachärzten und dem FC Bayern weiter normal Fußball spielen zu wollen, da dies nach Einschätzung der Experten kein Risiko darstelle.