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New York – Die Bilder der strahlenden Familie, die aufgeregt vor einem Helikopter posiert, gingen um die Welt. Denn kurz darauf folgte ein Video desselben Hubschraubers, wie er mitten im Flug plötzlich senkrecht in den Hudson River stürzt. An Bord starben der spanische Siemens-CEO Agustín Escobar († 49), seine Frau Mercè Camprubí Montal († 40), die Kinder Augustín († 10), Mercedes († 8) und Victor († 4) sowie US-Pilot Sean Johnson († 36).

Jetzt gibt es Gewissheit, was den sechs Menschen das Leben kostete. Mehr als ein Jahr nach der Tragödie veröffentlichte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB das Ergebnis ihrer Untersuchung. Demnach wurden die Überreste mehrerer Gänse in den Rotorblättern des Helikopters entdeckt.

Geburtstagsflug endet tödlich

Das Unglück geschah am 10. April 2025. Die Familie war am Morgen gerade aus Barcelona in New York angekommen. Laut Polizei hatte sie einen Rundflug gebucht, um die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan aus der Luft zu sehen. Der Flug war eine Überraschung zu Mercès und Mercedes’ Geburtstag.

Doch nur 16 Minuten nach dem Start stürzte der Helikopter ab. Um 15.15 Uhr Ortszeit versank die Bell-206-Maschine kopfüber im Hudson River. Vier Menschen waren nach Angaben der Polizei sofort tot, zwei weitere starben wenig später im Krankenhaus.