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Paris/Berlin – Brennende Häuser, abgefackelte Autos, Hunderte verletzte Polizisten, Plünderungen. Trotzdem sprechen viele deutsche Medien in ihren Berichten über die Gewalt in Frankreich – unter anderem ARD und ZDF – immer noch von „Bildungsprotesten“, die „aus dem Ruder laufen“ würden. Sie verschweigen meist auch, dass die Randalierer häufig erkennbar Migrationshintergrund haben. Ein Symbol, das seit Wochen tausendfach von dem vermummten Mob gezeigt wird, belegt eindeutig, dass es den Chaoten eben nicht um bessere Bildung geht: die Palästinenser-Fahne.

Die Randalierer in Frankreich sprühen an Häuserfassaden Slogans wie „Free Gaza“ und „Free Palestine“, nicht „Bessere Bildung“ oder „Mehr Lehrer“. Immer wieder fallen die Chaoten auch durch Antisemitismus auf: Ein vermummter Demonstrant protestierte gegen den Einsatz von Tränengas seitens der Polizei mit den Worten: „Hört auf, uns zu vergasen, wir sind keine Juden“ – ganz so, als wäre es in Ordnung, Juden zu vergasen. Dabei lässt er sich filmen und fotografieren, man hört laute Lacher.

Der Medienaktivist Ayman al-Aloul aus Gaza schreibt angesichts der Palästinenser-Fahnen bei den Frankreich-Krawallen auf X: „Wir haben Palästina verloren und sind auf dem Weg, Paris zu erobern.“ Dabei hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einen Staat Palästina sogar anerkannt. Den Randalierern ist das aber offensichtlich egal.

„Ganze Viertel unter Kontrolle von Salafisten“

Extremismus-Experte Ahmad Mansour (50) spricht gegenüber BILD Klartext: „Wer noch von Schulprotesten spricht, hat keinen Bezug zur Realität, wenn es um Frankreich die letzten Tage geht. Die Schülerproteste wurden von linksradikalen und migrantischen Gruppierungen instrumentalisiert und übernommen.“ Der Experte weiter: „Man verachtet Frankreich, Deutschland, weil sie westlich sind, weil die anders funktionieren, weil die demokratisch sind, weil die Werte haben, die sie nicht teilen und nicht gut finden. Und das senkt die Hemmschwelle, gegen sie auch Gewalt anzuwenden.“

Islamexpertin Susanne Schröter (69, Goethe-Uni Frankfurt/M.) zu BILD: „Seit Jahren kommt es in Frankreich zu massiven Gewaltausbrüchen, die ihre Ursache in der dysfunktionalen Migrationspolitik haben.“ Die Frankreich-Krawalle würden „von Linksradikalen angeheizt, die seit Jahren mit Islamisten gegen die französische Gesellschaft mobil machen“. Für Schröter ist das brandgefährlich: „Ganze Viertel größerer Städte stehen unter der Kontrolle von Salafisten, die von kommunistischen Bürgermeistern gefördert werden.“