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Fortuna Düsseldorf: Samir Arabi jetzt offiziell Mislintat-Nachfolger

Fortuna Düsseldorf: Samir Arabi jetzt offiziell Mislintat-Nachfolger
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Bereits am Sonntag wollte es Fortuna eigentlich bekanntgegeben haben – nun ist seit Dienstagvormittag offiziell, dass Sven Mislintat (53) nicht mehr länger Manager des Zweitliga-Absteigers ist und Samir Arabi (47) für ihn übernimmt.

In einer XXL-Pressemitteilung kommen Aufsichtsratsboss Björn Borgerding (44), Klubchef Alexander Jobst (52), dessen Vertragsverlängerung nun auch offiziell verkündet wurde, Arabi und Mislintat ausführlich zu Wort. Was auffällt: Kein kritisches Wort zwischen Ex-Manager und Fortuna, keine konkreten Gründe für den Wechsel. Dass die nicht sportlicher Natur sind, hatte BILD längst berichtet, beide Parteien hatten sich bei der Auflösung des Vertrages allerdings darauf verständigt, öffentlich nicht mehr nachzutreten und über konkrete Vorfälle zu sprechen.

Borgerding: „Wir haben in dieser Saison Fehler gemacht – im Aufsichtsrat genauso wie im Vorstand. Wir stellen uns der Kritik und übernehmen Verantwortung. Gleichzeitig richtet sich unser Blick klar nach vorne, weil Fortuna Düsseldorf jetzt Stabilität, Geschlossenheit und eine klare Führung braucht. Im Rahmen der Analyse wurde deutlich, dass es in den strategischen Ausrichtungen unterschiedliche Vorstellungen gibt. Deswegen haben wir gemeinsam beschlossen, den Weg zu beenden und eine einvernehmliche Trennung erzielt. Mit Samir Arabi haben wir uns bewusst für jemanden entschieden, der schwierige Situationen als auch die 3. Liga kennt und Spieler und Mannschaften entwickeln kann.“

Arabi-Versprechen und ein Auftrag von Mislintat

Und Arabi versprach nach einer Woche, in der es rund um den Kader keinerlei Bewegung gab, weil die Vorarbeit von Mislintat nun für die Katz war: „Die Aufgabe ist anspruchsvoll, daher geht es jetzt darum, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir wollen eine Mannschaft entwickeln, die Mentalität und Identifikation verkörpert. Die Menschen müssen spüren, dass auf und neben dem Platz für diesen Verein gearbeitet und gekämpft wird. Dafür werde ich gemeinsam mit allen Beteiligten alles investieren.“

Zu denen gehört Mislintat nach nur fünf Monaten nicht mehr. Seine letzten Worte: „Fortuna war und ist für mich eine Herzensangelegenheit. Aber manchmal entwickeln sich die Dinge anders, als sich das alle gewünscht hätten. Wir haben festgestellt, dass wir unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Klubs haben. Ich wünsche der Fortuna von Herzen wirklich nur das Beste und hoffe, dass der Wiederaufstieg schnell gelingt.“ Das ist nun der Auftrag für Arabi.

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