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Gelsenkirchen – Kenan Karaman (32) ist einer der wichtigsten Bausteine für Cheftrainer Miron Muslic (43). Der Angreifer hat Schalke in den vergangenen Jahren nahezu alleine auf seinen Schultern getragen und krönte sich gegen Düsseldorf (1:0) mit seinem Tor am 32. Spieltag zum unangefochtenen Aufstiegshelden. Der Kapitän ist auf und neben dem Platz unverzichtbar für den Aufsteiger. Und ausgerechnet zum Bundesliga-Auftakt gegen Augsburg (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN) droht Karaman auszufallen – und wie im vergangenen Jahr (Knieverletzung) den Auftakt zu verpassen.

Karaman: „Schauen von Tag zu Tag“

Der Türke macht nur wenig Hoffnung mit Blick auf den Auftakt. Auf BILD-Nachfrage sagte Karaman: „Der Hüfte geht es schon besser. Da müssen wir von Tag zu Tag schauen, wie sich das entwickelt. Deshalb ist es aktuell zu früh, eine Prognose für Sonntag zu geben.“ Karaman weiter: „Wir müssen immer wieder nachkontrollieren, ob wieder Blut nachgekommen ist oder nicht.“

Rückblick: Gegen Bergamo (am 8. August) landete der Kapitän unsanft auf der Hüfte. Nach dem Spiel schränkte eine Schwellung den Bewegungsablauf ein. Karaman musste sich einem kleinen Eingriff unterziehen, bei dem Wundflüssigkeit abgelassen wurde (BILD berichtete). Gegen Real Madrid (0:3 am 16. August) und in Halle (5:2 n. V.) musste er deshalb zusehen.

Offensiv hakt es auf Schalke

Bitter für die Muslic-Truppe, denn gerade in der Offensive hakt es noch. Gegen den Regionalligisten tat sich Königsblau extrem schwer. Bezeichnend: Routinier Edin Dzeko (40), der eigentlich nur für 15 Minuten eingeplant war, musste ab der 65. Minute seine Kollegen retten und erzielte noch einen Doppelpack.

Umso wichtiger ist es, dass Karaman schnell wieder fit wird, um die königsblaue Offensive mit seiner Torgefahr zu unterstützen. Der Kapitän: „Ob ich auf dem Platz stehe oder nicht: Wir werden heiß sein auf den ersten Spieltag.“ Logisch. Schließlich ist es das erste Spiel im Oberhaus nach 1196 Tagen. Damals kassierte Schalke am letzten Spieltag gegen Leipzig eine 2:4-Pleite, die den fünften Abstieg der Geschichte besiegelte. Das soll jetzt nicht wieder passieren.