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Berlin – Weil ihre geheimen Angst-Sätze öffentlich wurden, will Elif Eralp (45) jetzt den „Spiegel“ verklagen! Nachdem das Magazin öffentlich gemacht hatte, dass Berlins Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp (45) in internen Anmerkungen ihre Angst vor dem Hamas-Sympathisanten Ibrahim Ibrahim und dessen Umfeld geäußert haben soll, geht die Politikerin in die Offensive: Eralp plant laut „Politico“ (gehört wie BILD zu Axel Springer) rechtliche Schritte gegen das Nachrichtenmagazin und will sich außerdem beim Presserat beschweren.

Der „Spiegel“ hatte Eralp interviewt und ihr das Gespräch vor der Veröffentlichung zur Abnahme geschickt. In ihrer Antwort strich die Linken-Politikerin eine Frage zu Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim, der als bestens vernetzt in der Berliner Linkspartei gilt. Aber: Aus Versehen schickte sie interne Kommentare mit. Darin schrieb Eralp, sie und ihr Mann hätten „Angst vor diesen Leuten“, und fragte: „Was mache ich jetzt? Ich hätte dieses Interview niemals zusagen dürfen.“

Der Knackpunkt: Diese Bemerkungen waren nicht Teil des Interviews, waren offensichtlich nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Der „Spiegel“ machte sie wegen der politischen Tragweite trotzdem öffentlich. Für Eralp offenbar ein Unding: Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken will jetzt juristisch gegen das Magazin vorgehen und den Presserat einschalten.

Linke erntet „den Hass, den sie im Wahlkampf gesät hat“

Nach der „Spiegel“-Berichterstattung zeigte sich Eralp am Donnerstag vor dem Berliner Abgeordnetenhaus betont gelassen. Dass sie sich Sorgen um ihre Familie mache, sei völlig normal und eine Selbstverständlichkeit. Und weiter: „Ich werde mich von niemandem einschüchtern lassen!“

Scharfe Kritik an Eralp kommt vom Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann (51). Er wirft der Linken vor, sich die Situation selbst eingebrockt zu haben: „Elif Eralp fürchtet sich vor Hamas-Anhängern und Clan-Mitgliedern, mit denen sie und ihre Partei gemeinsam Wahlkampf gemacht haben. Nun erntet die Linke den Hass, den sie im Wahlkampf gesät hat.“ Hoffmann fordert deshalb Konsequenzen: Eine linke Regierungsbeteiligung in Berlin sei eine unzumutbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit. SPD und Grüne müssten die Koalitionsverhandlungen „sofort abbrechen“.