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Frankfurt – Hinter Markus Krösche (46) und Eintracht Frankfurt liegen bewegende Tage. Der Abschied des langjährigen Sport-Vorstands ist für beide Seiten ein großer Einschnitt. Nach über 5 Jahren hörte der Erfolgsmanager auf. Im Zuge dessen gab es große Emotionen. Besonders bei seiner Abschiedsrede vor über 1300 Mitgliedern in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Doch nicht nur da.

Krösche, den viele Außenstehende nur als rationalen Typen und knallharten Verhandler kennen, soll auch hinter verschlossenen Türen gezeigt haben, wie sehr ihm Frankfurt und dessen Umfeld seit 2021 ans Herz gewachsen sind. Dem Top-Manager war ein herzlicher Abschied wichtig. Allen voran im inneren Eintracht-Zirkel. Dort sagte Krösche gleich mehrfach persönlich Tschüss. Vor den Klub-Mitarbeitern, aber natürlich auch noch mal gesondert vor der Mannschaft.

Emotionaler Abschied in Eintracht-Kabine

Krösche sprach am Montagvormittag – noch vor seiner großen Abschiedsrede – ein letztes Mal zu seinen Stars. Fast alle hatte er als Sport-Vorstand nach Frankfurt geholt. Entsprechend emotional war Krösches letzte Kabinenansprache. Es soll sogar vereinzelt feuchte Augen gegeben haben. Wie BILD erfuhr, ging es aber dabei weniger um den scheidenden Sport-Vorstand und dessen Eintracht-Vergangenheit, sondern vielmehr um das, was noch vor den Frankfurt-Stars liegt.

Krösches Hauptbotschaft: Ihr spielt für einen großartigen Klub, mit einem tollen Umfeld, das euch so viel zurückgeben wird. Und noch wichtiger: Hier könnt ihr auch in Zukunft außergewöhnliche Dinge erreichen!

Mit Letzterem beschreibt Krösche genau das, was Eintracht in seiner Amtszeit erlebte. Zum einen: große sportliche Erfolge des gesamten Klubs, wie der Europapokalsieg 2022, das Erreichen des Pokalfinales 2023 oder die Teilnahme an der Champions League 2022 und 2025. Zum anderen: große persönliche Erfolge und herausragende Entwicklungen einzelner Spieler, darunter Ekitiké, Marmoush, Kolo Muani, Pacho und Brown.

Was Hütter zum Krösche-Treffen sagt

Die Eintracht-Stars werden aus der letzten Krösche-Ansprache neben reichlich Emotionen auch mit einem aufgefrischten Selbstvertrauen gegangen sein. Denn Krösche machte klar, dass er ihnen noch in dieser Saison einiges zutraut. Das liegt auch an den Fähigkeiten von Trainer Adi Hütter (56).

Den Österreicher bat Krösche bereits am Sonntagvormittag zum Gespräch, besuchte ihn da extra in seiner Frankfurter Wohnung. Und blieb eineinhalb Stunden. „Es war ein tolles Gespräch. Das rechne ich Markus hoch an. Wir haben sehr gut über die gesamte Situation gesprochen“, erinnert sich Hütter jetzt. Und macht damit klar: Auch der Eintracht-Trainer trennt sich im Guten von seinem Ex-Boss.