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DFB: Familie von Deutschland-Star wusste WM-Nominierung lange vor ihm

DFB: Familie von Deutschland-Star wusste WM-Nominierung lange vor ihm
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Herzogenaurach – Für Nadiem Amiri (29) geht ein Traum in Erfüllung: Der Mainz-Star wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) für die WM 2026 nominiert. Doch der Weg dorthin war für den Mittelfeldspieler ein echtes Gefühlschaos.

Denn während Amiri bis zuletzt zittern musste, wusste seine Familie offenbar schon deutlich früher Bescheid. Der Mittelfeld-Star verrät: „Meine Familie hat am Montag schon das Video zur Nominierung aufgenommen. Das heißt, sie wussten es schon einige Tage vorher, während es mir in der Zeit schlecht ging.“

Die Unsicherheit nagte offenbar an ihm. Kein Wunder: Wegen einer Fersenverletzung hatte Amiri die Länderspiele im März verpasst und galt bis zuletzt als einer der großen Wackelkandidaten im DFB-Kader. Viele fragten sich: Reicht es trotz seiner starken Saison in Mainz noch für das WM-Ticket?

Die Antwort kam schließlich in einem ganz besonderen Moment. Amiri telefonierte gerade per Facetime mit Mainz-Kollege Phillip Tietz (28), als plötzlich das Handy klingelte – Julian Nagelsmann war dran. Amiri sagt: „Tietz hat auch schon gefragt, wie es aussieht. Direkt danach kam dann der Anruf. Er war dann auf Halten gedrückt, und ich habe es ihm direkt danach erzählt.“ Für Amiri selbst kam die endgültige Zusage offenbar aus dem Nichts: „Für mich war es zu dem Zeitpunkt überraschend, aber ich habe mich total gefreut.“

Auch Bundestrainer Nagelsmann schilderte später, wie schön der Moment gewesen sei: „Nadiem war schon sehr emotional, weil es sehr spät war.“ Nach schwierigen Jahren erlebt Amiri, der erst im März 2025 nach fast fünf Jahren Pause wieder ein Länderspiel bestritt, damit den vorläufigen Höhepunkt seines DFB-Comebacks. In Mainz spielte er eine starke Saison und war einer der wichtigsten Leistungsträger im Team. Jetzt soll er auch der Nationalmannschaft bei der WM helfen.

„Wachsen langsam zu einer Familie zusammen“

Besonders wichtig scheint dabei die Stimmung innerhalb der Mannschaft zu sein. Amiri schwärmt vom Zusammenhalt im DFB-Team: „Wenn wir eine Einheit werden, können wir viel erreichen. Wir wachsen langsam zu einer Familie zusammen.“ Deutschland startet am 14. Juni (19 Uhr) gegen Curaçao ins Turnier. Die WM beginnt bereits am 11. Juni.

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