TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Islamabad (Pakistan) – Dienstagabend, 21.18 Uhr Ortszeit (18.18 Uhr deutscher Zeit). Die Besatzung der Boeing 737 meldet ein Problem mit dem Navigations­system. Drei Minuten später verschwindet die Frachtmaschine spurlos vom Radar. Fünf Menschen an Bord, irgendwo über dem Arabischen Meer. Keine Spur, kein Funkkontakt. Alles deutet darauf hin, dass das Flugzeug abgestürzt ist.

Die pakistanische Flughafenbehörde meldet, dass es sich um ein Frachtflugzeug mit fünf Besatzungsmitgliedern an Bord handle. Es wird vor der Küste der Hafenstadt Karachi vermisst. Die Boeing 737 der Fluggesellschaft K2 Airways habe am Dienstagabend rasch an Höhe verloren. Der Kontakt zur Flugsicherung sei abgebrochen. Such- und Rettungsmaßnahmen im Arabischen Meer seien unter anderem mithilfe von Kriegsschiffen im Gange, heißt es in einem Beitrag auf der Plattform X. Die Ursache für das Verschwinden des Flugzeugs ist nicht bekannt. Ob die Maschine tatsächlich abgestürzt ist, ist noch nicht bestätigt.

Die Maschine war nach Angaben der Luftfahrtbehörde auf einem Frachtflug von Schardscha (Vereinigte Arabische Emirate) nach Karachi unterwegs. Um 21.18 Uhr Ortszeit habe die Besatzung ein Problem mit dem Navigationssystem gemeldet. Bereits drei Minuten später verlor die Maschine Radardaten zufolge an Höhe und änderte abrupt ihren Kurs. Dann brach der Radar- und Funkkontakt auf der Höhe von Ormara, etwa 155 Seemeilen (287 Kilometer) westlich von Karachi, ab.

Flieger verlor rapide an Höhe

Die Aufzeichnungen des Flugzeug-Trackers „Flightradar24“ verheißen nichts Gutes: Der Flieger verlor den Daten zufolge 22.400 Fuß (6,83 Kilometer) pro Minute an Höhe, bevor das Signal endgültig verschwand.

Die Boeing war zunächst als Passagierflugzeug im Einsatz: ab 1999 bei Aeroflot, fünf Jahre später bei Garuda Indonesia. 2012 wurde das Flugzeug zu einem Frachter umgebaut und von TNT Airways sowie ASL Airlines betrieben. 2024 wurde der Flieger schließlich von K2 Airways übernommen.