TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

München – Bei diesem Portugal-Transfer verdient Bayern kräftig mit – und die cleveren Verhandlungen zahlen sich aus. Eine fast schon vergessene Nachwuchs-Sturmhoffnung sorgt jetzt für einen unverhofften Geldregen bei Bayern. Die Rede ist von Nestory Irankunda (20)!

Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, soll der Australier vor einem Wechsel vom FC Watford zu Sporting Lissabon stehen. Das hätte positive Folgen für den FC Bayern. Denn: Der talentierte Angreifer stand einst beim Rekordmeister unter Vertrag, wurde im Sommer 2025 aber mangels Perspektive an Watford verkauft – inklusive einer Weiterverkaufsbeteiligung von 40 bis 50 Prozent.

Genau diese Klausel tritt nun in Kraft: Da Sporting rund 15 Mio. Euro plus Boni für Irankunda an Watford zahlt, bekommt Bayern davon einen Anteil im Bereich von 6 bis 7,5 Mio. Euro. Eine schöne Extrasumme für einen, der nie ein Profi-Pflichtspiel für Bayern machte!

Und am Ende ein richtig guter Deal für Bayern: Der pfeilschnelle Angreifer war 2024 für knapp eine Million Euro von Adelaide United in Australien nach München gewechselt, dort aber zunächst für die U23 eingeplant.

Irankundas WM-Tor half Bayern

So richtig durchsetzen konnte er sich nicht, wurde deshalb schon in der Winterpause 24/25 in die Schweiz zu den Grasshoppers Zürich ausgeliehen. Im Sommer 2025 verkaufte ihn Bayern dann für rund drei Mio. Euro nach Watford – inklusive der cleveren Weiterverkaufsklausel von Sportvorstand Max Eberl & Co.

In Watford gab Irankunda Gas: In 40 Ligaspielen erzielte er vier Tore, machte fünf Vorlagen und stand 22-mal in der Startelf. Vor allem aber die WM dürfte Bayern die unerwartete Millionensumme beschert haben: Irankunda erzielte gleich im ersten Gruppenspiel gegen die Türkei ein Traumtor, als er übers halbe Feld flitzte und den Ball dann ins Netz hämmerte.

Australien gewann sensationell 2:0 gegen die Türken, Irankunda war als jüngster australischer WM-Torschütze der gefeierte Held. Australien wurde am Ende Gruppenzweiter, im Sechzehntelfinale verlor man knapp im Elferschießen gegen Ägypten.