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In Kansas City steigt die Anspannung vor dem Viertelfinale Schweiz gegen Argentinien (Sonntag, 3 Uhr, Magenta TV live und Liveticker bei BILD.de). Am Freitag stand Weltmeister-Trainer Lionel Scaloni (48) der Presse Rede und Antwort. Und machte dabei eine mysteriöse Andeutung in Richtung Journalisten: „Am Anfang des Turniers hatten wir einige Probleme, von denen ihr nichts mitbekommen und nichts gewusst habt. Wir haben sie intern gelöst. So machen wir das immer.“

Tatsächlich hatten die argentinischen Medien keine Kenntnis von Schwierigkeiten im Camp. Die Albiceleste gilt als extrem verschlossen, Interna dringen nur selten nach außen.

Dass es Jorge Messi (68), dem Vater von Superstar Lionel, nicht gut geht, erfuhr die Öffentlichkeit auch erst nach Lionels Tränen beim 3:0-Sieg gegen Algerien. Später gab die Familie ein offizielles Statement heraus.

Scaloni: „Meine Spieler haben die Probleme nicht als Ausrede genutzt. Das zeigt, was für gute Typen sie sind.“

Ausreden wurden zu Beginn des Turniers aber auch gar nicht benötigt. Die Vorrunde hatte Argentinien mit drei Siegen abgeschlossen.

WM: Nach Aussage von Messi-Trainer – Argentinien rätselt über interne Probleme

Was waren also die angesprochenen Probleme? BILD hat sich in Argentinien umgehört – die häufigste Erklärung dreht sich um zu Beginn des Turniers angeschlagene Spieler. Oder sogar Spieler, die mit leichten Verletzungen gespielt haben. Dafür gibt es allerdings keinerlei Belege.

Eine weitere Erklärung sind logistische Probleme. Dazu passt: Kurz nach der Bemerkung mit den Problemen sprach Scaloni ausführlich über die vielen Reisen während der WM, ermüdende Verspätungen und die Zeitumstellung zwischen den verschiedenen Spielorten. Diese Schwierigkeiten hatte der Trainer vorher noch nicht öffentlich angesprochen.

Zum kommenden Gegner sagte Scaloni: „Für mich ist die Schweiz eine sehr gute Mannschaft, die mit den besten Nationalteams mithalten kann. Sie haben Kolumbien aus dem Turnier geworfen. Ein Team, von dem wir eigentlich alle dachten, dass es mit uns im Viertelfinale stehen würde.“