Mailand – Drei Streifen für die Rossoneri! Die AC Mailand läuft bald wieder in Trikots von Adidas auf. Das berichtet die italienische „Gazzetta dello Sport“. Demnach hat der ruhmreiche Klub aus der norditalienischen Metropole ab Sommer 2028 einen Deal mit dem deutschen Ausrüster abgeschlossen. Die Fans werden durch den Deal an ruhmreiche Zeiten erinnert.
AC Mailand wechselt von Puma zu Adidas
Laut dem Medienbericht läuft der Vertrag über zehn Jahre. Pro Saison sollen die Mailänder 50 Millionen Euro erhalten – macht in Summe 500 Millionen Euro. Seit 2018 lief der AC Mailand in Puma-Jerseys auf, der Verein erhielt über 14 Millionen Euro pro Saison. 2022 wurde der Vertrag verlängert und auf rund 30 Millionen pro Spielzeit angehoben.
In den Puma-Trikots gewann Mailand seit 2018 einmal die italienische Meisterschaft (2022) sowie den italienischen Superpokal (2025). Doch die Zeiten, als der AC Mailand zur absoluten Spitze im europäischen Fußball gehörte, liegen länger zurück. Und da prangte auf den rot-schwarzen Trikots der Italiener das Adidas-Logo!
Erst in den 1970er-Jahren, dann in den frühen 1990er-Jahren und zuletzt von 1998 bis 2018. In dem Zeitraum gewannen die Rossoneri unter Carlo Ancelotti (67) 2003 und 2007 die Champions League.
Mailand ist nicht der einzige Spitzenklub, den Adidas in Italien ausstattet. Auch Juventus Turin wird vom Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach ausgestattet. Stadtrivale Inter Mailand bekommt seine Trikots von Nike.
Mailand: Ersatz für San Siro sorgt für Spott
Vielleicht kann dieser Deal die Fans von AC Mailand etwas beruhigen. Zuletzt gab es großen Spott für das zukünftige Stadion der beiden Mailänder Klubs. Denn das legendäre San Siro soll größtenteils abgerissen werden. Stattdessen wollen Inter und AC Mailand ein neues Stadion direkt neben ihrer bisherigen Heimat bauen.
Doch der erste Entwurf für das künftige „Generali Stadion“ sorgt bei den Fans nicht gerade für Begeisterung. Es hagelte hämische Kommentare für das Stadion, in dem Inter und eben auch der AC Mailand ab 2031 spielen sollen. Hoffentlich finden die neuen Trikots mehr Gefallen.