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Was jetzt? / Sondervermögen:Wo ist es hin, das ganze Geld?

Es sind 500 Milliarden Euro, die Deutschland zusätzlich ausgeben kann. Seit einem Jahr steht dieses Geld in Form eines Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität der Bundesregierung zur Verfügung. Seitdem das neue Schuldenpaket im Bundestag beschlossen wurde, ist die Kritik daran jedoch immer größer geworden. Denn statt mit dem Geld zusätzliches zu finanzieren, also etwa neue Sanierungs- und Klimaschutzmaßnahmen, wird es zu 95 Prozent zweckentfremdet, hat das ifo Institut für Wirtschaftsforschung berechnet. Das Geld fließt in bestehende Projekte und ersetzt dort Geld aus dem Kernhaushalt – die Bundesregierung kann dieses Geld dann an anderer Stelle ausgeben, um etwa die Rente stabil zu halten. Wie genau funktioniert das Verschieben der Gelder? Und kann die Bundesregierung dafür belangt werden? Diese und weitere Fragen beantwortet Kolja Rudzio, stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

Die Ukraine ist im Irankrieg ein gefragter Spezialist in der Abwehr von Drohnen geworden. Das Land ist durch seine Verteidigung gegen russische Drohnenschwärme auf dem Gebiet erfahren und hat bereits entsprechende Teams nach Saudi-Arabien und Katar geschickt. Aber die Ukraine profitiert trotz des neuen Interesses am ukrainischen Drohnenwissen nicht vom neuen Konfliktherd. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach etwa von einem möglichen Mangel an Flugabwehrraketen, der der Ukraine bevorstehen könnte. Denn die USA benötigen nun viele Waffen für ihren Kampf gegen den Iran selbst; der Verbündete Ukraine könnte das Nachsehen haben. Auch politisch und wirtschaftlich könnte die Situation für die Ukraine nun noch schwieriger werden. Welche Schwierigkeiten das sind, weiß Olivia Kortas, Korrespondentin der ZEIT in Kyjiw.

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