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Was jetzt? / Schüsse in Washington:Zielscheibe Donald Trump

Beim White House Correspondents’ Dinner in Washington, an dem unter anderem US-Präsident Donald Trump teilnahm, fielen am Samstagabend Schüsse. Kurz nach Beginn des Events stürmte ein bewaffneter 31-jähriger US-Amerikaner einen Kontrollpunkt des Secret Service außerhalb des Festsaals. Ein Sicherheitsmann wurde dabei angeschossen. Schwer bewaffnete Sicherheitskräfte stürmten den Ballsaal, die Gäste suchten Schutz unter den Tischen, Trump und seine Gefolgschaft wurden in Sicherheit gebracht. Zur Gala waren 2.600 Gäste gekommen, aus Politik und den Medien. Keiner der Gäste wurde verletzt. Es ist bereits das dritte Mal in Trumps Amtszeit, dass ihm ein bewaffneter Angreifer bedrohlich nahekommt – wie konnte das passieren? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet die Ereignisse ein.

Im westafrikanischen Land Mali ist die Sicherheitslage seit Jahren instabil. Seit den Putschen 2020 und 2021 herrscht eine geschwächte Militärjunta. Mehrere bewaffnete Gruppen gewinnen seit Jahren an Einfluss: Die von den Tuareg dominierte Rebellenallianz FLA fordert einen eigenen Staat im Norden Malis und die islamistische JNIM, die Al-Kaida nahesteht, will einen islamistischen Gottesstaat in Mali durchsetzen. An diesem Wochenende wurden verschiedene Kasernen und Militärstützpunkte von den Gruppen koordiniert angegriffen. Darunter waren Ziele in der Hauptstadt Bamako sowie im Zentrum und Norden Malis. Issio Ehrich, der für die ZEIT seit Jahren über die Region schreibt, ordnet ein, wie die Terroristen so stark werden konnten und wie die Gewaltspirale gestoppt werden könnte.

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