Viele Menschen in Deutschland haben eine Riester-Rente abgeschlossen, doch nur ein Teil zahlt noch aktiv ein. Seit Jahren steht das Modell in der Kritik: zu kompliziert, zu teuer und zu unflexibel. Union und SPD haben sich auf Details für eine neue, staatlich geförderte private Altersvorsorge geeinigt. Am Freitag soll darüber im Bundestag abgestimmt werden. Künftig sollen Menschen, die nur wenig ansparen können, höhere Zuschüsse erhalten als bisher geplant. Die private Altersvorsorge, bei der 100 Prozent der eingezahlten Beiträge garantiert ausgezahlt werden, soll es weiterhin geben. Dazu kommt eine Variante mit 80-prozentiger Garantie, die höhere Renditen ermöglichen soll. Zudem soll ein Altersvorsorgedepot eingeführt werden, das hohe Renditen am Kapitalmarkt ermöglicht, allerdings ohne Garantien. Tina Groll, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dem neuen System profitiert.
Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ist die Straße von Hormus blockiert. Die Meerenge zählt zu den wichtigsten Transportwegen für Öl und Gas weltweit – doch die Folgen reichen weit darüber hinaus. Auch zentrale Lieferketten für humanitäre Hilfe sind unterbrochen. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und des Mittleren Ostens fürchten die Menschen Hunger und Epidemien. In normalen Zeiten werden durch die Straße von Hormus Hunderttausende Tonnen an Getreide, Milchpulver, Tabletten und Hilfsgütern transportiert. Besonders betroffen ist die International Humanitarian City in Dubai, eines der wichtigsten Logistikzentren für die UN und NGOs. Millionen Menschen könnten dadurch zusätzlich in Hunger und Not geraten. Andrea Böhm, Politikredakteurin der ZEIT, hat zu dem Thema recherchiert. Im Podcast ordnet sie ein, wie sich der Irankrieg auf die humanitäre Hilfe auswirkt und was passieren müsste, um humanitäre Hilfe krisenfester zu machen.
Und sonst so? Wie man Antimaterie in einem Lkw transportiert