Gaga-Aktion der Klima-Chaoten: Aktivisten der „Letzten Generation“ haben Deutschlands einsamsten Flughafen in Kassel-Calden besetzt, um gegen klimaschädliches Fliegen zu protestieren. Aber: Von Hessens zweitgrößtem Flughafen heben in drei Monaten gerade mal sechs Flieger ab.

Die Wartehalle ist in Kassel-Calden nahezu leer. Kein Flugzeug am Rollfeld. So wie sich Klima-Chaoten Flughäfen eigentlich wünschen. Nur am späten Nachmittag wird ein einziges Flugzeug an diesem Tag landen und starten.

Mittags marschieren vor dem Terminal plötzlich sieben junge Klima-Aktivisten auf, pinseln den Spruch „How dare you“ (dt. „Wie könnt Ihr es wagen“) ihrer (zur Israel-Hasserin verkommenen) Klima-Ikone Greta Thunberg (21) in metergroßen Buchstaben an die Scheiben des Terminals. Und hocken sich davor – Sitzstreik.

Dass Klima-Greta zur Zeit lieber auf antisemitischen Hass-Veranstaltungen mitläuft, statt bei Umwelt-Aktionen scheint die Klima-Kleber genauso wenig zu stören wie der nahezu leere Flughafen.

Wenn die Klima-Chaoten ihre Aktion nicht selber filmen und fotografieren würden, keiner hätte sie groß bemerkt. Für diese Sinnlos-Aktion am Sinnlos-Flughafen gefährdet Klima-Aktivist Hannes Sommerkamp (17) sogar sein Abi: „Eigentlich müsste ich jetzt gerade für meinen Abschluss und meine nächsten Klausuren lernen, aber wie könnte ich dabei zusehen, wie alles um mich herum zerstört wird?“

Sommerkamp ist wie anderen U-20-Klima-Chaoten gar nicht aus Nordhessen, sondern aus anderen Teilen der Republik angereist. Vielleicht weiß er deshalb nicht, dass Kassel-Calden im Winterflugplan kaum eine Fluggesellschaft mehr ansteuert, weil es sich nicht rechnet. Nicht mal mehr für Billigst-Airlines. Von November bis Februar sind es nur sechs Flugzeuge, die aus Nordhessen starten.

Klima-Aktivistin Ronja Jacob (18) will den 280 Mio. Euro teuren Flughafen ganz schließen lassen: „Die Subventionen für diesen Flughafen gehören abgeschafft und sinnvoll investiert!“

Die Anhänger der „Letzten Generation“ wollen die ganze Woche in Kassel-Calden weiter demonstrieren.