Wenn die Quotenbringer wie der FC Bayern und Borussia Dortmund fehlen, sinkt die Zuschauerzahl!
Am vergangenen Samstag war die Besetzung der Bundesliga-Konferenz bei Sky von kleinen Namen geprägt: Die Partien um 15.30 Uhr lauteten Hoffenheim gegen Wolfsburg (0:1), Heidenheim gegen Union Berlin (2:0), Freiburg gegen Kiel (3:2), Mainz gegen Bochum (2:0) sowie St. Pauli gegen Frankfurt (0:1).
Diesen Nachmittag verfolgten insgesamt 1,361 Millionen Zuschauer bei Sky (lineares TV plus Streams) – 901.000 Fans guckten die Konferenzschaltung, 460.000 verteilten sich auf die fünf Einzel-Übertragungen. Der Gesamtwert war der zweitschlechteste der gesamten Saison. Nur am vierten Spieltag schalteten mit 1,239 Millionen weniger ein.
Damals gab es am 21. September nur vier Begegnungen am Samstag um 15.30 Uhr: Heidenheim gegen Freiburg (0:3), Bremen gegen Bayern (0:5), Union gegen Hoffenheim (2:1) und Bochum gegen Kiel (2:2).
Diese Konferenz war mit 720.000 Zuschauern die schwächste der Spielzeit. Die Einzel-Feeds lagen mit 519.000 etwas besser als jetzt – dank des FC Bayern.
Die aktuelle Konferenz lag mit 901.000 insgesamt im Saisonvergleich auf Platz sieben, gleichauf mit dem achten Spieltag. Die 460.000 der Einzelspiele waren der zweitniedrigste Wert: Am ersten Spieltag waren es sogar nur 428.000.
Die fünf Begegnungen lauteten am 24. August: Leipzig gegen Bochum (1:0), Hoffenheim gegen Kiel (3:2), Freiburg gegen Stuttgart (3:1), Augsburg gegen Bremen (2:2), Mainz gegen Union (1:1).
An diesen drei schlechtesten Spieltagen waren also jeweils Hoffenheim, Union, Freiburg, Bochum und Kiel im Einsatz. Bei jedem war jeweils nur ein Klub zu sehen, der im Normalfall viele TV-Fans vor die Fernseher bringt: Jetzt war es Frankfurt, am vierten Spieltag der FC Bayern und beim Saisonauftakt Stuttgart.
Bei den Auswertungen von Sky fehlen allerdings die Fans, die in Bars, Kneipen und Hotels zuschauen. Ab der Saison 2025/26 liegen die Konferenz-Rechte bei DAZN.