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Die Aufarbeitung einer schockierenden Niederlage. Deutschland scheidet bei der Weltmeisterschaft im Sechzehntelfinale mit 4:5 nach Elfmeterschießen gegen Außenseiter Paraguay aus. Ein Profi, dem vom Punkt die Nerven versagten, war Nick Woltemade (24).

Der Newcastle-Stürmer wurde kurz vor Ende der regulären Spielzeit von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) eingewechselt und überhaupt zum ersten Mal im Turnier eingesetzt. ZDF-Expertin Fritzy Kromp (41) kritisiert die Entscheidung, dem sonst sicheren Elfmeterschützen ohne Rhythmus einen Versuch anzuvertrauen.

Sie sagt: „Dass ein Nick Woltemade, der heute im K.o.-Spiel seinen ersten Einsatz bekommt, mit einen entscheidenden Elfmeter verschießt, ist für mich auch irgendwo naheliegend. Das ist natürlich ein hoch bezahlter, sehr guter Fußballer, der am Fließband Elfmeter schießen kann, aber nicht in so einer Situation.“

Und weiter: „Ich finde, man hat ihn gefühlt gekillt und heute brauchst du ihn und dass er dann nicht funktionieren kann, sowas macht mich sprachlos. Sowas ist auch undankbar für den Spieler.“