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WM-Frust bei den Österreich-Stars! Mit dem 0:3 im Sechzehntelfinale gegen Spanien platzen die Weltmeisterschafts-Träume von Kapitän David Alaba und seiner Mannschaft. Dem Ex-Bayern-Star platzt kurz vor Schluss zudem auch noch der Kragen! Wild gestikulierend geht er auf seinen Teamkollegen Florian Grillitsch los.

In der 85. Minute kommt Spanien beim Stand von 0:2 aus Sicht der Ösis erneut zu einer guten Torchance, doch Alaba blockt den Schuss auf der eigenen Linie für seinen geschlagenen Torwart. Wie schon bei den beiden Gegentoren zuvor hatte Spanien viel zu viel Platz im Rückraum. Alaba ist anschließend stinksauer, knöpft sich Grillitsch vor und schimpft auf ihn ein. Für den sonst eher ausgeglichenen Kapitän der Österreicher ein äußerst seltenes Bild. Kurz darauf tritt Oyarzabal zum 3:0 für Spanien – das Wut-Aus für unsere Nachbarn.

Wie es mit seiner Nationalmannschafts-Karriere weitergeht, ließ Alaba nach dem Spiel noch offen. „Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht um meine Zukunft, auch auf Klub-Ebene um meine Zukunft. Ich war wirklich hier und jetzt sehr, sehr konzentriert und fokussiert auf diese Weltmeisterschaft. Und habe da wirklich nur darauf meinen Fokus gelegt“, sagte Alaba. Sein Vertrag bei Real Madrid war Ende Juni ausgelaufen. Seine nähere sportliche Zukunft bleibt vorerst unklar. Er werde „erstmal diesen bitteren Moment verarbeiten müssen. Das wird sicherlich ein paar Tage dauern und brauchen. Und dann mache ich mir natürlich Gedanken“, so Alaba.

Für Österreich war es die erste WM-Teilnahme seit 1998. Der Innenverteidiger kommt auf 117 Länderspiele für Österreich. Er erzielte 15 Tore. Alaba begann seine Karriere als Profi beim FC Bayern München und wechselte 2021 zum spanischen Rekordmeister. Ende 2023 erlitt er einen Kreuzbandriss, in der vergangenen Saison verpasste er zahlreiche Partien wegen einer Wadenverletzung.