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Die Verlierer des 1. Spieltags in der Gruppe A Tschechien und Südafrika trennen sich in einem schwachen Spiel mit 1:1. Damit haben beide Teams in der nächsten Woche bereits ihr 1. Endspiel der WM.

Die beiden Trainer-Oldies Miroslav Koubek (Tschechien) und Hugo Broos (Südafrika/beide 74) bauen ihre Teams nach den Auftaktpleiten kräftig um. Doch Südafrika knüpft zunächst nahtlos an die schlechte Leistung gegen Mexiko (0:2) an. Schon in der 6. Minute bringt Sadilek Tschechien in Führung. Ein einfacher Einwurf von der Mittellinie reicht aus, um die komplette Abwehr der Bafana Bafana in Unordnung zu bringen.

Danach gibt Tschechien aber das Spiel aus der Hand und Südafrika kommt besser ins Spiel. Allerdings schafft es das Team nicht, sich klare Torchancen zu erspielen. Bitter: Mittelfeld-Abräumer Mokoena sieht als erster Spieler des Turniers die 2. Gelbe Karte. Er fehlte somit im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea.

Das Niveau des Spiels bleibt auch in der 2. Halbzeit erschreckend schwach. Torszenen? Nicht erwähnenswert. Daran ändert zunächst auch die 2. Trinkpause des Spiels nichts. Südafrika ist taktisch und technisch limitiert.

► 81. Minute: Handelfmeter für Südafrika – quasi aus dem Nichts. Sulc wehrt einen Schuss mit der Hand ab. Gelb-Sünder Mokoena schnappt sich den Ball und verwandelt souverän zum Ausgleich. Dabei bleibt es schließlich auch.

Im Blickpunkt beim Elfmeter: die US-Amerikanerin Tori Penso (39). Die dreifache Mutter ist die erst zweite Frau, die ein WM-Endrundenspiel leitet. Bis zur fragwürdigen Elfmeter-Entscheidung eine unauffällige Partie der Schiedsrichterin.

Tschechien muss sich vor seinem letzten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko deutlich steigern, will man erstmals seit 1990 in die K.o.-Phase einer WM-Endrunde einziehen. Damals schied man im Viertelfinale gegen Deutschland aus. Südafrika benötigt gegen Südkorea ebenfalls einen Sieg, um bei ihrer 3. WM-Teilnahme erstmals überhaupt die K.o.-Phase erreichen.