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Sorgt die Final-Pfeife für den nächsten WM-Aufschrei? Während sich mit Frankreich am Donnerstag gerade die erste Mannschaft für das Halbfinale qualifizierte, scheint sich bereits der erste Endspiel-Teilnehmer abzuzeichnen: Schiedsrichter Maurizio Mariani (44). Das behauptet zumindest Ex-Fifa-Schiedsrichter Mark Clattenburg (51).

Im „Whistleblower“-Podcast der englischen Zeitung „Daily Mail“ sagt er über die Schiri-Ansetzung für das Finale: „Ich höre wieder, dass es ein italienischer Schiedsrichter sein könnte. Infantino (Fifa-Präsident, d. Red.) ist Italiener, Collina (Fifa-Schiedsrichterchef, d. Red.) ist Italiener. Der Großteil der Macht im Schiedsrichterwesen und in der Fußballwelt insgesamt liegt in italienischen Händen.“

Der einzige italienische Spielleiter bei der WM ist Mariani. Er pfiff bislang die Gruppenspiele zwischen Saudi-Arabien und Uruguay (1:1), Kolumbien und der D.R. Kongo (1:0) und das Sechzehntelfinale zwischen Brasilien und Japan (2:1). Traut ihm die Fifa nun das große Finale zu?

Final-Ansetzung könnte für WM-Ärger sorgen

Laut Clattenburg könnte diese Entscheidung für Ärger sorgen. Mariani wäre nämlich bereits der vierte italienische Referee seit 1978, der ein Endspiel leitet. Der Ex-Schiri: „Es würde viele Leute verärgern, wenn wir wieder einen italienischen Schiedsrichter hätten. Ich sage nicht, dass ein Italiener es nicht verdient hätte, aber es gibt eine ganze Menge talentierter Schiedsrichter, die dieses Spiel leiten könnten.“

Und weiter: „Wenn dieses Jahr wieder ein italienischer Schiedsrichter zum Einsatz kommt, vor dem Hintergrund dessen, was bei diesem Turnier mit der Fifa passiert ist, wäre das für mich ein großer Schock.“

Clattenburg, der von 2006 bis 2017 Fifa-Schiedsrichter war, pfiff mit dem EM-Finale 2016 sowie dem Champions-League-Endspiel im gleichen Jahr selbst zwei große Finalpartien. 2017 beendete er seine Laufbahn.