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Toronto – Wieder steht das DFB-Duo nach Abpfiff auf dem Rasen. Wieder geht der Blick nach unten. Wieder wird gebetet. Schon nach dem 7:1-Auftaktsieg Deutschlands gegen Curaçao bei der WM 2026 hatte die Szene für viel Gesprächsstoff gesorgt. Felix Nmecha (25) und Jonathan Tah (30) versammelten sich damals nach dem Spiel gemeinsam mit Spielern des Gegners auf dem Feld. Arm in Arm, die Köpfe gesenkt, dankten sie Gott.

Nun hat sich die Szene wiederholt. Nach dem Last-Minute-Sieg im zweiten DFB-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste stehen Nmecha und Tah erneut gemeinsam auf dem Rasen. Arm in Arm. Die Blicke nach unten gerichtet. Betend. Diesmal allerdings alleine und ohne Gegner.

Jonathan Tah hatte bereits unter der Woche angekündigt, das ungewöhnliche Bild auf dem Fußballplatz wiederholen zu wollen. Gegenüber Magenta TV erklärte er vorab die Hintergründe.

Tah sagte: „Weil es, glaube ich, ein schönes Zeichen ist. Dass es am Ende – auch wenn die WM so präsent ist gerade – um noch mehr geht als Fußball. Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe. Es geht um Frieden. Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen.“ So auch nach dem Last-Minute-Sieg.