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Houston (USA) – Jetzt geht die Weltmeisterschaft 2026 auch für die deutsche Nationalmannschaft los. Gegen Curaçao (19 Uhr deutscher Zeit/live bei ARD und MagentaTV) startet die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) die Mission WM-Titel. Dafür schickt er beim Auftaktspiel eine Mannschaft ohne große Überraschungen ins Rennen.

Das ist unsere 1. WM-Elf

So sieht die DFB-Elf aus: Neuer – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Brown – Pavlovic, Nmecha – Sané, Musiala, Wirtz – Havertz.

Damit steht das Comeback von Manuel Neuer (40) im DFB-Kasten endgültig fest. Der Weltmeister-Keeper von 2014 hatte seine Karriere in der Nationalmannschaft 2024 beendet. Sein letztes Länderspiel machte er am 5. Juli beim Viertelfinal-Aus gegen Spanien (1:2 nach Verlängerung).

In den beiden letzten Tests gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand noch Oliver Baumann (36) im deutschen Tor, weil Nagelsmann bei Neuer kein Risiko eingehen wollte. Der Coach: „Er wird jetzt, wenn wir in Winston-Salem ankommen, ins Mannschaftstraining einsteigen, so ist es geplant, und dann gegen Curaçao auch spielen. Ihm geht es gut, er ist auf dem Weg zur besten Fitness. Er muss sich in seinem Alter nicht eingewöhnen. Er kommt mit einer Drucksituation klar.“

Deutlich wahrscheinlicher ist sowieso, dass es gegen Curaçao vor allem auf den eigenen Angriff ankommt. Kann Deutschland sich standesgemäß und damit erfolgreich ins Turnier ballern?

Spannend: Wie BILD erfuhr, ließ Nagelsmann im Abschlusstraining drei Stars über weite Strecken der Einheit separat trainieren. Die Offensiv-Dreierreihe Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23) und Leroy Sané (30) jagte abseits der restlichen Trainingsgruppe unermüdlich Bälle aufs Tor, dribbelte um aufgestellte Freistoßmännchen und studierte Kombinationen ein. Die Aufgabe von Nagelsmann gegen Curaçao: Viel schießen, aus allen Positionen.