TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Offene Worte im Live-TV. Vor der WM-Partie zwischen Portugal und Usbekistan (ARD, MagentaTV und hier im BILD-Liveticker) spricht bei MagentaTV Moderatorin Laura Wontorra (37) mit Keven Schlotterbeck (29) über das anstehende Spiel. Und auch über ein persönliches Thema.

Der Augsburg-Innenverteidiger war am vergangenen Samstag in Toronto vor Ort, als sich Bruder Nico (26) beim DFB-Sieg gegen die Elfenbeinküste (2:1) verletzte und ausgewechselt werden musste. Der Dortmunder fällt mit einem Innenbandanriss für den Rest der WM aus.

Keven über die bangen Minuten rund um die Verletzung: „Man schaut auch auf den Arzt und wie die Reaktionen sind. Ich weiß, dass Nico ein harter Hund ist und dadurch, dass er nicht sofort aufstand, ist das natürlich nicht so einfach für einen großen Bruder. Nichtsdestotrotz tut es mir jetzt unendlich weh, weil die WM für ihn vorbei ist. Aber auch da heißt es: Weitermachen, Krone richten und durchgehen.“

Wontorra fragt, wie die Verletzungsnachricht in der Familie aufgenommen wurde. Kevens Antwort: „Ich habe natürlich mit meinem Bruder gesprochen, aber ich mache es, wie es in den Medien weitergeleitet wurde. Es steht, glaube ich, mehrere Monate dran. Es sieht nicht ganz so rosig aus. Ich will nicht zu viel verraten, das darf er dann machen, in aller Ruhe.“

Und weiter: „Aber klar ist das ein Knackpunkt für ihn und auch für uns als Familie, weil wir ihn gerne weiter unterstützt hätten. Jetzt ist es leider so. In vier Jahren steht die nächste WM an, er darf sich dann darauf freuen. Weiter geht’s.“

Beim letzten Gruppenspiel der Nationalmannschaft gegen Ecuador (am Donnerstag um 22 Uhr, ARD, MagentaTV und hier im BILD-Liveticker) dürfte Schlotterbeck von Antonio Rüdiger (33) ersetzt werden. Der Abwehrspieler von Real Madrid wurde gegen die Elfenbeinküste für ihn eingewechselt.