Was jetzt? / Hitze in Deutschland:Hitze und Feuer: die neue Normalität in Europa?
Erneut hat eine Hitzewelle Deutschland erreicht. Die Temperaturen können am Donnerstag laut dem Deutschen Wetterdienst in weiten Teilen Deutschlands bis über die 35-Grad-Marke klettern. Als besonderes Kennzeichen für Hitze gilt, wenn die Temperaturen in der Nacht nicht mehr unter 20 Grad fallen. Extreme Hitze belastet den Körper, gefährdet die Gesundheit und sorgt für mehr Todesfälle. Bereits im Juni gab es Rekordtemperaturen; den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Messungen. Die Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, dass solche Hitzewellen keine Ausnahme mehr seien, sondern wiederkehrende Krisen. In Deutschland sind die Temperaturen zudem laut dem Deutschen Wetterdienst deutlich schneller angestiegen als im weltweiten Mittel. Mit aktuellen Daten hat sich Elena Erdmann aus dem Wissensressort der ZEIT befasst. Sie berichtet, was die Zahlen über die Zukunft der Hitze in Deutschland und Europa erzählen – und welche gute Nachricht sie enthalten.
Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer gibt es Spannungen zwischen dem Iran und der Ukraine. Bei dem Angriff ist mindestens ein Matrose ums Leben gekommen. Der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte grundsätzlich einen Angriff auf Frachter, die Militärgüter transportiert und Bezug zum Iran gehabt hätten. Näheres sagte Selenskyj zwar nicht, betonte aber in einer Ansprache, dass der Iran und Russland militärisch stark zusammenarbeiten würden. Irans Außenminister Araghtschi wirft der Ukraine wiederum vor, dass sie auf Anweisung Israels gehandelt haben soll. Israel wird – ähnlich wie die Ukraine – von den USA unterstützt. Warum riskiert die Ukraine einen Konflikt mit dem Iran? Und stehen sich die USA und Russland nun in zwei Konflikten gegenüber? Antworten auf diese Fragen hat Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik bei der ZEIT.
Und sonst so? Hitze-Lifehack vom Südostasienkorrespondenten der ZEIT